Studentenjobs - Arbeiten neben dem Studium
Mit einem Studentenjob kann man neben der finanziellen Aufbesserung der Geldbörse natürlich auch nützliche praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln und lernen, im Arbeitsalltag Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es immer heißt, Studentenjobs seien schlecht bezahlt und ziehen das Studium nur unnötig in die Länge. Das ist auch der springende Punkt: man darf nicht vergessen, dass das Studium dabei immer Vorrang hat. Zeit und Kraft sollten demnach so eingeteilt werden, dass weder der Job noch Vorlesungen oder Seminare darunter zu leiden haben. Um nicht als voll versicherungspflichtig zu gelten, sollte das Arbeitsverhältnis zudem nicht mehr als 20 Stunden die Woche überschreiten, womit wohl auch noch genügend Zeit für das Studium bleiben dürfte.
Als Student hat man mehrere Möglichkeiten ein Arbeitsverhältnis einzugehen: zum Beispiel kann man nur in den Semesterferien arbeiten, die bereits angesprochenen 20 Stunden pro Woche oder auch im Rahmen eines 400€-Job als Dauerbeschäftigung, bei dem der Verdienst diese Grenze aber nicht überschreiten darf, da sonst Rentenversicherung oder auch die Krankenversicherung selbst zu übernehmen sind. Bei allen, die noch Kindergeld oder BAföG beziehen, gibt es ebenfalls bestimmte Verdienstgrenzen. Für das Kindergeld liegen diese bei etwa 8.000€ pro Jahr, BAföG-Empfänger dürfen bis zu 4.800€ brutto dazuverdienen. Mehr Informationen zum BAföG, Kindergeld oder Zuverdienst findet ihr hier.
Von Deutschlands knapp zwei Millionen Studenten gehen rund zwei Drittel neben dem Studium einer Beschäftigung nach. Zu den beliebtesten gehören immer noch Jobs wie Kellner, Verkäufer oder als Bürohilfe. Als studentische Kraft hat man übrigens neben dem Anspruch auf Weihnachtsgeld auch ein Recht auf bezahlten Urlaub, Feiertagszuschüsse sowie Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, welches für das spätere Berufsleben doch recht nützlich sein kann. Zahlreiche Jobbörsen im Internet wie jobmensa.de oder studentenjob.de helfen, die passenden Jobs zu finden, aber auch „offline“ wie zum Beispiel in Zeitungen oder am guten alten Schwarzen Brett der Unis gibt es immer mal das ein oder andere interessante Angebote.
