So findet man die perfekte WG für sich

Man teilt sich ein Bad, eine Küche und einen Gemeinschaftsraum. Privatsphäre gibt es im eigenen Zimmer. Aber dennoch bekommt man so einiges von seinen Mitbewohnern mit. Da muss das schon passen.

In Berlin und München kann es einem schon einmal passieren, dass man mit drei anderen Bewerbern in einem 13 Quadratmeter großen Zimmer steht und sich den potentiellen Mitbewohnern anpreisen muss. Authentisch auftreten ist da schwierig. Je nach Persönlichkeit geht man schnell unter, kommt gar nicht zu Wort und steht hinterher ohne Zimmer da. Doch auch wenn man 20 Minuten alleine beim WG-Casting mit den zukünftigen Mitbewohnern zubringen kann, macht das die Entscheidung nicht unbedingt leichter. Das A und O ist es natürlich selbst eine genaue Vorstellung von der Traum-WG oder dem Traum-Mitbewohner zu haben. Und dann ist schonungslose Ehrlichkeit angesagt. Schließlich bringt es wenig, wenn man sich als Partylöwe vorgestellt hat und dann bei der wöchentlichen WG-Sause zuviel bekommt. Manche Internetplattformen für die WG-Zusammenführung wollen den Prozess vereinfachen. Auf WGfinden.de füllt man beispielsweise vorab einen Fragebogen aus und bekommt dann angezeigt, welche WGs wahrscheinlich besser zu einem passen als andere.

Wichtige Fragen beim WG-Casting für beide Seiten:

Wie steht es mit der Sauberkeit?

Hast du schon WG-Erfahrung? Positive? Negative?

Warum suchst du eine (neue) WG?

Was ist dir wichtig beim Zusammenleben?

Wie sieht dein Alltag aus?

Wie oft fährst du in die Heimat/deinen Partner besuchen?

Rauchst du? Hast du bestimmte Essgewohnheiten?

Was wäre ein No-Go im WG-Alltag, was ist dir am wichtigsten?

Veröffentlicht unter Leben, Wohnen | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Bachelorarbeit – ganz ohne Stress

Sie ist unumgänglich und sorgt für Angstschweiß auf der Stirn: Die Bachelorarbeit! Am Ende eines jeden Erststudiums wartet sie auf die angehenden Absolventen. Doch mit den richtigen Tipps und Strategien lässt sich der Stress abbauen.

Der Bachelor-Abschluss hat seit seiner Einführung das Diplom in den meisten Studiengängen verdrängt. Dadurch hat sich das Studium in den vielen Fachbereichen strukturell deutlich verändert, inhaltlich jedoch nicht immer. Die Konsequenz: Bachelor-Studenten stehen unter einer spürbar höheren Belastung als ihre Diplom-Vorgänger. Dieser Druck findet sich auch in der Bachelorarbeit wieder. Denn im Vergleich zur Diplomarbeit haben sich auch hier die Ansprüche und Erwartungen deutlich verändert. Doch mit den richtigen Tipps und Strategien lässt sich der Druck Stück für Stück abbauen.

Tipp 1: Wahl des Betreuers

Die Studenten können an den meisten Hochschulen ihren Betreuer selbst wählen. Diese Freiheit sollt man sich zum Vorteil machen: Studierende sollten sich einen Dozenten suchen, der ihr Wunschthema unterstützt und sich dafür interessiert.

Tipp 2: Frühzeitiger Beginn

An jeder Universität gibt es unterschiedliche Stichtage, an denen man sein Bachelorarbeits-Thema einreichen darf. Es ist jedoch zu empfehlen, bereits deutlich vor diesem Datum aktiv zu werden. Studenten sollten schon im Vorfeld nach entsprechender Literatur suchen und sich mit dieser eingehend auseinander setzen. Dementsprechend schnell lassen sich dann auch ein Inhaltsverzeichnis sowie eine Struktur erarbeiten. Sicher, in Zeiten des Internets scheint die Literaturrecherche für viele Studenten ein Thema der Vergangenheit zu sein. Doch um Fachbücher und den einen oder anderen Besuch in der Bibliothek kommt keiner herum.

Tipp 3: Vorbereitung ist das A&O

Für die Bachelorarbeit muss man sich optimal vorbereiten. Dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung von Formatvorlagen im Textverarbeitungsprogramm oder die Wahl der passenden Literaturverwaltung. Diese Themen müssen vor dem Beginn der Arbeit geklärt werden.

Tipp 4: Tools beherrschen

Viele Studenten denken, dass sie sich mit Microsoft Word auskennen. Doch können nicht viele von ihnen mit der integrierten Literaturverwaltung umgehen und auch das Ändern von Formatvorlagen verläuft für sie nicht problemlos. Diese Probleme und viele weitere technische Fragen sollten im Vorfeld der Arbeit geklärt werden, damit der Start reibungslos verläuft.

Tipp 5: Strukturierung der Quellen

Eine chaotische Quellensammlung kostet in den Tagen vor der Abgabe den letzten Nerv. Daher ist es wichtig, alle Quellen, die man für die Arbeit verwendet, zu archivieren. Damit erspart man sich hektische Bibliotheksbesuche, panische Literaturrecherchen und schlaflose Nächte.

Tipp 6: Mit Formatvorlagen arbeiten

Open Office, Libre Office, Microsoft Word, Mellel – egal, welches Textverarbeitungsprogramm verwendet wird, Formatvorlagen sind in allen vorzufinden. Layout-Änderungen kurz vor der Abgabe sind mit Formatvorlagen beispielsweise kein Problem.

Tipp 7: Zeitpuffer einplanen

Es ist fundamental wichtig, dass für die Bachelorarbeit genug Zeit eingeplant wird. Damit ist jede einzelne Arbeitsphase gemeint. Das beginnt mit der Themenfindung, geht weiter über die Literaturrecherche zur Literaturarbeit und von dort aus über die Gliederung bis zum Entwurf der Arbeit. Abschließend kommen dann noch Korrekturzeiten und der Druck der Arbeit dazu. 

Tipp 8: Transparenz schaffen

Es ist wichtig, dass Studenten ihrem Betreuer immer den aktuellen Stand ihrer Bachelorarbeit mitteilen. Nur so kann der Betreuer auf Schwächen oder mögliche Argumentationsfehler hinweisen.

Veröffentlicht unter Hochschulen, Studiengänge, Studium | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Duales Studium wird beliebter

Zahlreiche Unternehmen setzen in Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen auf ein Duales Studium. Gerade in Zeiten des Bachelor-Master-Systems sei es wichtig, die Studierenden berufsfähig zu machen, so Experten.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Abiturienten stark zugenommen, die meisten von ihnen streben ein Studium an. Auf der anderen Seite fehlt es an Nachwuchskräften im Handwerk und anderen klassischen Ausbildungsunternehmen. Ein Ausweg: Möglichkeiten für ein Duales Studium schaffen. Es soll ein Gewinn für beide Seiten bedeuten. Die Studierenden können sich durch ihr eigenes Einkommen unabhängig finanzieren und sind durch die doppelte Ausbildung in Theorie und Praxis perfekt auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Die Unternehmen wiederum binden die Studierenden durch ihre Unterstützung stark an sich und haben nach deren Abschluss Arbeitnehmer, die mit ihren Fähigkeiten genau dem Unternehmensprofil entsprechen.

Derzeit wird das Duale Studium vor allem im Bankensektor, aber auch im öffentlichen Dienst, im Kaufmännischenbereich, der Dienstleistungsbranche oder in technischen Bereichen, wie Maschinenbau angeboten.

Die Dualen Studiengänge sind begehrt. Laut aktuellen Umfragen möchte ein Drittel der Studienanfänger gerne den parallelen Ausbildungsweg einschlagen. Auf Grund des begrenzten Angebots sind es derzeit aber noch unter vier Prozent. Rund 910 duale Studiengänge werden in Deutschland meist an Fachhochschulen, dualen Hochschulen und Berufsakademien angeboten. Gerade Nichtakademiker-Kinder wollen von dem Modell profitieren. Doch neuere Umfragen zeigen: Es ist nicht immer möglich von dem Gehalt allein zu leben. Oft müssen zwei Wohnungen, eine am Ausbildungs- und eine am Studienort bezahlt werden und nur manche Firmen zahlen nach Tarif. Nur 22 Prozent der Studierenden gaben an, ihr Leben durch ihr Gehalt finanzieren zu können. Viele bekommen zusätzliche Unterstützung von ihren Eltern oder haben einen Zweitjob.

Veröffentlicht unter Hochschulen, Jobs, Studiengänge, Studium | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Studium: außergewöhnliche Nebenjobs

Ein Studium kostet viel Geld. Oft reicht das BAföG nicht aus, um sich den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. In diesem Fall muss schnell ein Nebenjob her. Und dieser kann alles andere als langweilig sein…

Wer seinen derzeitigen Studentenjob zu langweilig findet, der sollte es mal mit etwas „Verrückterem“ versuchen. Wie wäre es mit aktmodeln, schauspielern oder Hunde sitten? Die spannendsten Nebenjobs im Überblick:

Der Hundesitter

Mit Spazieren gehen, Geld verdienen? Ein Job als Hundesitter macht es möglich! Einfach bei den entsprechenden Online-Plattformen anmelden und selbst eine Anzeige mit Arbeitszeiten und Gebühren aufgeben. Wichtige Vorraussetzung: Man muss die Vierbeiner mögen und gleichzeitig mehrere Hunde betreuen können. Mit diesem Job kann man pro Hund und Stunde fünf Euro verdienen. Daher lohnt es sich, mehrere Tiere gleichzeitig zu betreuen.

Das Aktmodell

Bei diesem Job darf man keine Angst vorm Nacktsein haben. Eine besonders hohe Nachfrage gibt es hierfür an Hochschulen mit künstlerischen Studiengängen, Volkshochschulen oder Kunstakademien. Sie buchen regelmäßig Aktmodels für ihre Zeichenschüler. Ein perfekter Körper ist für diesen Job nicht Grundvoraussetzung.

Finanziell lohnt sich der Job sehr: Aktmodelle werden in der Regel pro Sitzung – mit etwa elf bis 20 Euro in der Stunde bezahlt.

Der Schauspielpatient

Schauspielpatienten sind dann gefragt, wenn junge Mediziner im Umgang mit Patienten Routine entwickeln müssen. Als ein solcher Patient muss man eine Krankheit vorspielen, die die Mediziner dann richtig diagnostizieren müssen. Die Aufgabe der falschen Kranken ist es, Fragen zu ihren Beschwerden richtig zu beantworten und gleichzeitig in der Rolle zu bleiben und beispielsweise ärgerlich, ängstlich oder ungeduldig zu werden. Nach der Untersuchung müssen die Schauspielpatienten eine detaillierte Rückmeldung zur Behandlung geben und sagen, wie der Arzt auf sie gewirkt hat. Für diesen Job kann man bis zu zwölf Euro die Stunde verlangen.

Der Animateur

Als Animateur kann man auf Kinderfreizeiten, bei Ferienspielen oder in Ferienclubs arbeiten. Doch auch in Freizeitparks werden immer wieder Aushilfen gesucht. Der Vorteil an diesem Job: Die Arbeit liegt meistens in den Semesterferien und führt einen an einen Urlaubsort. Der Nachteil: Man kann sich nur wenig entspannen und muss oft für diese Art von Jobs Erste-Hilfe-Kurs besuchen oder den Rettungsschwimmerschein machen.

Der Komparse

Komparsen werden in der Regel oft für viele Fernsehsendungen und –formate gesucht. Je nach Aufgabe und Anbieter gibt es hier zwischen 60 und 200 Euro pro Drehtag. Diese Jobs lohnen sich allerdings nur im Umkreis von Medienstädten wie Köln, Hamburg oder Berlin. Fahrkosten werden nämlich nicht erstattet. Doch wer in den Semesterferien Zeit hat, kann sich durch diverse Komparsen-Portale klicken. Wenn man eine passende Casting-Agentur gefunden hat, einfach anmelden. In der Regel bekommt man schon kurz nach der Anmeldung Komparsenjobs angeboten.

Veröffentlicht unter Finanzen, Jobs, Studium | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wohngeld für Studenten

Haben Studenten Anspruch auf Wohngeld? Diese Frage wird von vielen Studierenden zu Beginn des Studiums oft gestellt. Doch haben die Studenten in der Regel keinen Anspruch auf Wohngeld, wenn sie „dem Grunde nach“ einen Anspruch auf BAföG haben. Ausnahmen gibt es allerdings auch hier.

Studenten haben prinzipiell keinen Anspruch auf Wohngeld, wenn Sie „dem Grunde nach“ einen Anspruch auf BAföG haben – unabhängig davon, ob sie auch tatsächlich BAföG erhalten. Eine Ausnahme besteht nur, wenn das BAföG ausschließlich als Bankdarlehen bezogen wird, dann können auch Studenten Wohngeld beantragen.

Demnach ist der Anspruch auf Wohngeld für Studenten daran gebunden, ob „dem Grunde nach” Anspruch auf BAföG besteht. Ob tatsächlich BAföG beantragt, genehmigt oder nicht genehmigt wurde, ist für den Anspruch auf Wohngeld unerheblich. Unter folgenden Voraussetzungen können Studenten dennoch Wohngeld erhalten. Es gilt:

Studenten erhalten dann BAföG, wenn dem Grunde nach kein Anspruch auf BAföG besteht.

  • Dies tritt dann ein, wenn der Student die Altersgrenze von 30 Jahren      überschritten hat
  • ein Fachrichtungswechsel ohne „wichtigen Grund” nach Beginn des 4.             Fachsemesters und damit zu spät erfolgte
  • ohne gesetzliche anerkannte Gründe die geforderten Leistungsnachweise       nach § 48 Abs. 1 BAföG nicht oder nicht rechtzeitig erbracht wurden
  • die Förderungshöchstdauer des Studiengangs nach § 15 Abs. 2 i.V.m. § 15a    BAföG überschritten wurde und eine Weiterförderung ausgeschlossen ist
  • ein Urlaubssemester eingelegt wurde
  • die Ausbildungsstätte nach § 2 BAföG nicht anerkannt ist
  • das Studium nur in Teilzeit betrieben wird
  • Leistungen (z.B. Stipendium) von einem Begabtenförderungswerk fließen
  • es sich um eine Zweitausbildung handelt, welche die Voraussetzungen des §           7 Abs. 2 BAföG für „weitere Ausbildung” nicht erfüllt und deshalb nicht mit           BAföG gefördert wird

Wenn BAföG Leistungen ausschließlich als Darlehen geleistet werden, besteht für die Studenten ebenfalls Anspruch auf Wohngeld. Dies ist der Fall bei

  • Bezug der Studienabschlusshilfe, wenn die Förderungshöchstdauer ohne       anerkannten Grund überschritten wurde
  • Bezug des reinen Bankdarlehens nach einem zweiten Fachrichtungswechsel,         wenn die Förderungsdauer der Regelförderung überschritten wurde
  • Bezug des BAföG als Volldarlehen für eine Zweitausbildung         (Ausnahmeregelung nach § 7 Abs. 2 BAföG)

Es besteht demnach auch ein Anspruch auf Wohngeld, wenn die Studenten die BAföG Leistungen ausschließlich als Volldarlehen erhalten.

Veröffentlicht unter Finanzen, Studium, Wohnen | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Einrichtungstipps für Studenten

Die erste eigene Wohnung oder auch das erste eigene WG-Zimmer ist etwas ganz besonderes. Auf einmal darf man selbst entscheiden, wie man die eigenen vier Wände gestalten möchte. Doch sollte hierbei Einiges beachtet werden.

Ist der Mietvertrag erst einmal unterschrieben, wartet meist das leere Zimmer auf einen. Doch wie gestaltet man einen Raum wohnlich? Mit einigen Tipps ist für Gemütlichkeit schnell gesorgt.

Schritt 1: Die Frage „Was will ich?“       

Ein WG-Zimmer ist oft Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer in einem. Bevor man sich an die Einrichtung des Raumes macht, sollte daher klar sein, wie viel Raum die einzelnen Bereiche einnehmen sollen. Hierfür ist es wichtig, dass man sich Gedanken über seinen Tagesablauf und den damit verbundenen Bedürfnisse macht. Anschließend können Prioritäten gesetzt werden.

Schritt 2: Die Frage „Was habe ich bereits?“

Vor dem Möbelkauf sollte man sich darüber im Klaren werden, was man wirklich braucht und welches Mobiliar man bereits besitzt. Man muss sich bewusst machen, wie der Raum funktioniert: quadratisch oder länglich? Hohe oder niedrige Decken? Wo sind Tür und Fenster? Wo gibt es große Wandflächen? Woher kommt das Licht?

Wichtig ist, dass man den hellsten Platz im Raum für den Schreibtisch reserviert. Von dort aus kann man weiterplanen. Zudem ist es wichtig, das Zimmer vor dem Möbelkauf auszumessen und einen Grundriss zuzeichnen.

Schritt 3: Die Frage „Woher bekomme ich kostengünstig Möbel?“

Wer es eher praktisch mag, der sollte Verwandte, Bekannte, Eltern und Freunde der Eltern nach Möbeln fragen. In fast jedem Keller stehen ausrangierte Möbel, die keiner mehr will oder braucht. Falls das Ergebnis nachher im Zimmer zu wild aussieht, kann man verschiedene Möbel in einer Farbe lackieren.

Wer eher gerne sammelt, für den ist der Flohmarkt genau das Richtige. Hier ist allerdings Geduld und Handelsgeschick angebracht. Wem etwas gefällt, der sollte das nicht zu schnell zeigen. Lieber ein wenig zögern und noch einmal eine Runde über den Flohmarkt schlendern, so bekommt man oft einen besseren Preis. Bei Möbeln gilt zudem: Am besten kurz vor Feierabend kaufen. Dann wollen die Händler alles loswerden, um sie nicht wieder nach Hause zu schleppen.

Wer mehr Wert auf individuelle Möbel legt, der baut seine Möbel selbst. Bauanleitungen für günstige und unkomplizierte Betten, Stühle und Schreibtische gibt es zum Beispiel vom Berliner Architekten Van Bo. Wer keine Kreissäge besitzt, kann in vielen Städten Co-Working-Werkstätten nutzen, etwa das Betahaus in Berlin, die Dingfabrik in Köln oder das Haus der Eigenarbeit in München. Oft werden dort auch Kurse für Einsteiger angeboten.

Schritt 4: Die Fragen „Welche Farbe und welches Licht?“

Weiße Wände kann jeder? Doch bevor man drei Eimer seiner Lieblingsfarbe kauft, sollte man sich Gedanken über die Farbwirkung im Raum machen. So können zu intensive Töne kleine Räume erschlagen. Das Gleiche gilt auch für dunkle oder massive Möbel. Schmale Längsstreifen lassen den Raum höher wirken, Querstreifen dagegen niedriger, ebenso eine farbige Decke.

Auch die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Wirkung des Raumes. Sie kann einen Raum größer erscheinen lassen. Zudem sollte man auf eine indirekte Beleuchtung im Raum setzen. Einzelne Lichtpunkte wirken hingegen kalt und machen den Raum ungemütlich.

Schritt 5: Die Frage „Wie halte ich Ordnung?“

Bereits beim Umzug, kann man für mehr Ordnung sorgen. Die Frage „Was brauche ich wirklich?“ ist hier unumgänglich. Wer das Zimmer zu voll stellt, hat schnell Mühe, alles geordnet unterzubringen. Dabei lässt sich auch in kleinen Zimmern leicht Stauraum schaffen.

Ein Holzbrett als Regalboden über der Tür eignet sich hervorragend als Ablagefläche für Dinge, die man nicht regelmäßig braucht. Mittelhohe Betten bieten die Möglichkeit, den toten Raum unterm Bett zu nutzen. Zudem sind Schubladen und Boxen perfekte Stauräume. Ein Mülleimer sowie ein Behälter für Schmutzwäsche sind außerdem in einem Zimmer notwendig.

Veröffentlicht unter Leben, Studium, Wohnen | Verschlagwortet mit , , , | 1 Kommentar

Stipendium: Mut zur Bewerbung

Ein Stipendium ist für die meisten Studenten wie ein Sechser im Lotto. Wer sich für diese Art der Förderung interessiert, muss allerdings vieles berücksichtigen und  auch die Stolpersteine beachten.

Einige glauben, dass ihre Noten zu schlecht seien, andere wiederum finden nicht die Zeit, um die nötigen Dokumente zu sammeln. Ein Stipendium schließen viele Studenten von vornherein für sich aus. Doch das muss nicht sein! Wer sich sorgfältig informiert und die Stolpersteine kennt, der hat eine reelle Chance auf die finanzielle Förderung.

Keine Übertreibungen im Bewerbungsbogen

Übertreibungen sind in der Bewerbung für ein Stipendium nicht gewünscht. Im Gegenteil: Sie sollten klar vermieden werden! Andernfalls kann es beim Bewerbungsgespräch sehr schnell, sehr peinlich werden und das wiederum lässt die Chancen auf eine finanzielle Förderung stark sinken. Bedeutet: Bevor man eine Bewerbung schreibt, sollte man sich seine Stärken bewusst machen und ausschließlich diese auf Papier bringen. Es gilt das Prinzip: Ehrlichkeit wehrt am Längsten!

 

Soziale Empathie erhöht Chancen

Bewerber müssen in Bewerbungsgesprächen für ein Stipendium oftmals auch in Gruppendiskussionen überzeugen. Um sich von den anderen Bewerbern deutlich zu unterscheiden, sollte man auf soziale Sensibilität setzen. Bedeutet: Bei Diskussionen nicht in den Mittelpunkt drängen, sondern den anderen genügend Raum für das Gespräch gewähren und auch auf ihre Diskussionspunkte eingehen. Denn wer auf eine Ego-Show setzt, hinterlässt keinen Eindruck und mindert seine Chancen auf ein Stipendium.

 

Mut zur Bewerbung:

Viele Studenten trauen sich generell nicht, sich für ein Stipendium zu bewerben. Sie denken, dass sie gar keine Chancen haben. Doch das stimmt nicht! Es gilt: Wer es nicht probiert, hat schon verloren. Bei der Studienstiftung des deutschen Volkes werden Studenten in der Regel von einem Professor oder von der Schule für das Stipendium vorgeschlagen. Zudem können sich die Studenten auch selbst bewerben und einen Auswahltest absolvieren. Die Selbstbewerbung ist für viele allerdings noch eine Hürde.

 

Auf Interessen setzen:

Studenten sollten im Bewerbungsschreiben ihre persönlichen Interessen integrieren. Hierdurch kann Neugierde erzeugt werden, die schlussendlich zu einer Einladung für das Bewerbungsgespräch führen kann. Doch auch hier gilt: Keine Übertreibungen in die Bewerbung schreiben, sondern nur die Wahrheit.

Veröffentlicht unter Studium | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Kampf gegen die Prüfungsangst

Die Symptome für Prüfungsangst sind vielseitig: kalter Schweiß, flauer Magen, rasendes Herz. Viele Studenten leiden hierunter, sobald sich eine Klausur ankündigt. Doch wer bereit ist, seine Schwächen einzugestehen, dem kann geholfen werden.

Viele Studenten leiden unter Prüfungsangst. Sobald sich eine Klausur ankündigt, bekommen sie Magenschmerzen und Herzrasen. Der absolute Horror! Die negativen Impulse, die auf dem Weg zur Prüfung aufkommen, sind Signale, die zur Flucht aufrufen. Sie retteten zwar in der Steinzeit Leben, stehen dem modernen Menschen aber im Weg. Besonders zwei Gruppen sind gefährdet: Dazu zählen diejenigen, die für die Prüfung schlecht vorbereitet sind und diejenigen, die besonders ehrgeizig sind! Durch ihre Angst neigen beide Gruppen dazu, ihr Selbstvertrauen zu unterminieren. Doch das muss nicht sein. Mit einigen Tipps können die Ängste überwunden werden.

Richtig lernen

Man sollte sich immer vor Augen führen, dass man die Prüfung durch intensives Lernen gut bewältigen wird. Selbstvertrauen ist hier der Schlüssel zur inneren Ruhe und auch zum Erfolg! Zudem sollte man auch immer auf den Körper achten. Wer sich gesund ernährt, ausreichend trinkt und regelmäßige Entspannungsübungen macht, der ist für die Prüfung gut aufgestellt!

Strategisch denken
Am Prüfungstag selbst, sollte man strategisch vorgehen: Wenn es dann soweit ist, immer mit der Aufgabe beginnen, die am einfachsten ist und gelöst werden kann.
Wer während einer mündlichen Prüfung ein Blackout hat, sollte das auch vor der Prüfungskommission zugeben. Eine kurze Pause kann hier manchmal schon wunder wirken.

Prüfungsangst sportlich nehmen

Ganz ohne Angst geht es nicht. Wenn diese nicht wäre, würde sich wahrscheinlich niemand hinsetzen und lernen. Zudem sollte man sich vor Augen führen, dass es bei einer Prüfungen nie um Leben und Tod geht. Eine schlechte Note kann das Schlimmste sein, was passieren kann. Es wäre daher ein großer Fehler, komplett die Fassung zu verlieren und nach Mitteln und Wegen zu suchen, die Prüfung ausfallen zu lassen.

Veröffentlicht unter Studium | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Viele Studenten leiden unter Heimweh

Heimweh – das ist für viele Studenten ein großes Thema. Besonders Erstsemestler leiden am Anfang hierunter. Doch der Neuanfang ist eine Chance, die als solche verstanden und auch genutzt werden kann. Man muss es sich nur bewusst machen.

 

Für viele heißt der Studienbeginn, Abschied nehmen. Man zieht in die große weite Welt, verlässt Familie und Freunde. Das schmerzt! Besonders der Anfang ist schwer. Wer unter Heimweh leidet, der muss sich hierfür nicht schämen. Er sollte nur lernen damit umzugehen und das Beste aus seiner neuen Situation machen.

 

Einen Gang runterschalten

Der derzeitige Student gilt als internationaler Jetsetter. Mehrere Stationen sind im Lebenslauf Pflicht: Drei Jahre für den Bachelor in die eine Stadt, zum Master in eine andere und zwischendurch ins Ausland. Bindungen gelten als Karrierehemmschuh.  Man ist schließlich modern und flexibel. Das „Zuhause“-Gefühl bleibt hier auf der Strecke!

 

Doch nur wer sich wohlfühlt, kann auch erfolgreich sein. Schließlich gelten auch Kontakte und Netzwerke heute als unersetzlich. Und diese kann man nicht aufbauen, wenn man immer nur Kurzzeitgast ist. Manchmal kann es sich also lohnen, zurück auf Los zu gehen, wenn sich die Wahl des Studienortes als Fehler herausstellt. Andernfalls kann sich das Heimweh auch auf die Leistung auswirken.

 

Wer denkt, dass ein solcher Rückzug wie ein Scheitern aussieht, der liegt falsch. Denn wer zu dieser Entscheidung steht, der beweist innere Stärke. Er steht damit zu sich selbst und wirkt authentisch.

 

Bewusstsein für den Neuanfang schärfen

Der Umzug in eine neue Stadt ist besonders am Anfang für viele Studenten schwer. Doch bevor man überlegt, ob man wieder in die Heimat zurückkehrt, sollte man lieber die neue Stadt als Chance sehen. Sie ist ein Neuanfang! Hier kann man alles das machen, was in der Heimat nicht möglich war. Statt an den Wochenende nach Hause zu fahren, sollte man lieber seine neue Umgebung erkunden und in die Stadt mit all ihren Facetten eintauchen.

Veröffentlicht unter Leben, Wohnen | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Auslandspraktikum

Auslands- und Berufserfahrung in einem Rutsch sammeln? Das ist nicht nur für international ausgerichtete Arbeitgeber ein Traum. Neben Sprachkenntnissen und Einblicken in eine andere (Unternehmens-) Kultur gibt es einiges zu entdecken. Vorab gilt: Organisation ist alles.

Wer als Student ein Praktikum im Ausland machen will, erhält viel Unterstützung. Der Deutsch Akademische Auslandsdienst (DAAD) hat beispielsweise verschiedene Fachbezogene Programme im Angebot. Es gibt unter anderem das Programm „Russland in der Praxis“ können Studenten sechs Monate bei russischen Unternehmen unterkommen. Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie Land- und Forstwirtschaft und weitere Fachbereiche werden gesondert gefördert.

Der Organisationsaufwand sollte mit und ohne Förderung nicht unterschätzt werden, deshalb sollte man schon ein Jahr vorher anfangen zu planen. Da die Firmen oft Studierende mit Berufserfahrung suchen, bietet es sich an einen Auslandsaufenthalt für das dritte oder vierte Fachsemester einzuplanen. Außerdem sollte genügend Zeit zur Verfügung stehen, unter zwei Monaten werden selten Praktika angeboten. Eine weitere Vorraussetzung: Gute Kenntnisse in der jeweiligen Landessprache.

Oft gibt es schon Kooperationen zwischen Unis und Unternehmen im Ausland, deshalb ist das Akademische Auslandsamt ein geeigneter Ansprechpartner für den Anfang. Sie helfen auch bei der Finanzierungsfrage: Wenn das Praktikum Teil des Studiums ist, werden die Auslandsaufenthalte von der EU gefördert. Auch eine ERASMUS-Förderung für maximal ein Jahr ist möglich. Für eine Bewerbung muss man an einer Universität eingeschrieben sein. Das Praktikum kann aber auch bis zu zwölf Monate nach Beendigung des Studiums erfolgen. Sind die Finanzierung, Visum, Praktikumsplatz und Unterkunft geplant sollte man sich noch über die Gebräuche und Sitten des Landes informieren: kulturelle Fettnäpfchen sind zu vermeiden – gerade am Arbeitsplatz.

Veröffentlicht unter Ausland, Studium | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar