Vorsicht bei StudienkreditenFoto: Jörg Siebauer / Pixelio.de
News | Finanzen
Mittwoch, 18. August 2010

Augen auf bei Studienkrediten

Studentenkredite gibt es viele, doch welche sind auch wirklich günstig? Stiftung Warentest hat 42 Kreditinstitute und deren Angebote verglichen. Wer sich richtig entscheidet, kann mehrere Tausend Euro sparen.

Studenten, die es zeitlich nicht schaffen, während ihres Studiums zu arbeiten und deren Eltern auch nichts zum Studentenleben beisteuern können, bleibt oftmals nur noch ein Studienkredit, um Lebenserhaltungskosten und Studiengebühren zu finanzieren.

Bei diesen Studentendarlehen gibt es jedoch zum Teil große Unterschiede, denn nicht alle sind auch wirklich „studentenfreundlich“. In der kommenden September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat Stiftung Warentest insgesamt 42 Kreditinstitute und deren Angebote für Studenten verglichen. Die KfW Bank stellt hierbei die günstigsten Kredite, am teuersten sind die Angebote der Deutschen Bank.

Für ein dreijähriges Bachelorstudium mit monatlich rund 300 Euro liegt der Effektivzins je nach Angebot der Banken zwischen 3,72 und 7,73 Prozent. Ein Kreditnehmer der KfW Bank müsste nach etwa sieben Jahren dann 13.400 Euro zurückzahlen. Wer sich für die Deutsche Bank entscheidet, muss in diesem Fall mit einer Rückzahlung von insgesamt sogar 16.700 Euro rechnen. Der Nachteil bei der KfW Bank sind aber die fehlenden Filialen. Eine persönliche Beratung ist somit nicht möglich und die Anträge müssen online über den jeweiligen Vertriebspartner gestellt werden.

Studenten sollten sich aber bereits vor Vertragsabschluss über die Leistungen sowie auch über die Rückzahlungskonditionen der Bank ausreichend informieren. So kann diese finanzielle Belastung langfristig auch sorgfältig kalkuliert werden.

(MR)

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