Familienfreundlichere Hochschulen sollen gefördert werdenFördermittel für Frankfurter Unis. Foto:Heibel
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Dienstag, 28. September 2010

Frankfurter Hochschulen sollen familienfreundlicher werden

Familie, Studium und Beruf lassen sich an zwei größten Hochschulen in Frankfurt jetzt gut vereinbaren: Mit dem Bewilligungsbescheid von dem europäischen Sozialfond (ESF) überreichte der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) Bewilligungsbescheide für die Kinderbetreuung an den Frankfurter Hochschulen.

Studium und Familie sind oft nicht nur wegen des knappen Finanzbudgets ein Drahtseilakt, auch die Betreuung des Nachwuchses während der Vorlesungen und Seminare stellt viele Paare vor große Probleme. Ein hochwertiges Betreuungsprogramm für Kinder soll den studierenden Eltern die Verbindung zwischen Hochschulalltag und Familie nun erleichtern.

Sozialminister Stefan Grüttner erklärte, dass Themen wie Familienfreundlichkeit bereits seit einigen Jahren im Zentrum des Hochschulbereichs stehen. Die Frankfurter Hochschule reagierte mit der Einrichtung und Förderung eines Familienbüros für Kinder verschiedener Altersstufen. Geplant ist außerdem eine Tageseinrichtung für Kinder, auch an die Einrichtung an ein Eltern-Kind-Zimmer wird gedacht.

Damit der Plan für die Kinderbetreuung umgesetzt werden kann, bekam die Goethe Universität Frankfurt Fördermittel in Höhe von knapp 250.000 Euro, die Fachhochschule Frankfurt immerhin noch knapp 54.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Fördertopf des Europäischen Sozialfonds mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für junge Menschen zu schaffen.
Der Sozialminister denkt da ganz ähnlich und betont, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidender Vorteil ist, „wenn es darum geht, die Attraktivität eines Hochschulstandortes zu steigern und wissenschaftlichen Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern.“ Deshalb bemühen sich inzwischen auch andere hessische Hochschulen die familienfreundlichen Bedingungen zu schaffen, um neue Studenten an die Hochschulstandorte zu locken. Immerhin ist eine Förderung pro Hochschulstandort bis zu 250.000 Euro möglich.

(LL)

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