7.900 neue Studenten an Dresdens TU. Foto: Martin Goldmann / pixelio.deMartin Goldmann / PIXELIO
News | Hochschulen
Donnerstag, 7. Oktober 2010

7.900 Erstsemster an TU Dresden

An der Technischen Universität Dresden haben sich zum kommenden Semester 7.900 neue Studierende eingeschrieben. Knapp 2/3 der Neuzugänge sind Erstsemester, die vorher noch an keiner deutschen Uni gelernt hatten. Fast 25.000 Bewerbungen blieben dagegen erfolglos.

Auf die TU in der sächsischen Landeshaupt Dresden gab es in den vergangenen Wochen einen wahren Run. Knapp 33.000 Bewerbungen um einen Studienplatz trudelten in der Verwaltung der Universität ein – deutlich mehr, als an neuen Studienplätzen zur Verfügung steht. Allerdings gab es eine Reihe von Mehrfachbewerbungen auf verschieden Fächer. Angehende Studenten versuchen auf diesem Wege, ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen.

Immerhin 7.900 neue Studenten können sich nun glücklich schätzen, ab dem kommenden Wintersemster in der Elbstadt studieren zu dürfen. Der Grund für die strenge Auslese sind die derzeitigen Zulassungsbeschränkungen für eine Vielzahl an Studiengängen, die nach Meinung der Universitäten ein hohes Lehrniveau sichern soll.

Knapp 2.700 der TU-Neuzugänge haben sich für einen der sich dem Bachelorstudium anschließenden Masterstudiengänge entschieden, die sich im Allgemeinen einer steigenden Nachfrage erfreuen können. Besonders Fächer wie Angewandte Medienforschung, Internationale Beziehungen, Kindheitsforschung sowie der neu eingerichtete Master-Studiengang Wirtschaftsrecht hatten zuletzt einen hohen Zulauf. Allein auf den Bachelor-Studiengang „Internationale Beziehungen“ (IB) entfielen einem Bericht der Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) 680 Bewerbungen – bei 36 angebotenen Plätzen.

Damit die Neuen nicht auf verlorenem Posten stehen, bietet das Studentenwerk eine Reihe von Hilfen an. So werden insgesamt 10.500 Gutscheinhefte verteilt, die eine Reihe von Informationen zum studentischen Alltag in Dresden bieten. Zudem soll ein Infotreff alle aufkommenden Fragen beantworten. Auch die Universitätsbibliothek ist auf den erwarteten Ansturm vorbereitet. „Erfahrungsgemäß werden von Ende September bis Anfang November 7.000 neue Ausweise beantragt“ erklärte Achim Bonte von der Staats- und Universitätsbibliothek (Slub) der DNN. Die Slub werde mit zusätzlichem Personal und einer Außenstelle am großen Hörsaal präsent sein.

(MG)

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