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News | Studium
Freitag, 15. Oktober 2010

Zahl der Bachelorabschlüsse in Deutschland steigt

Die Zahl der Hochschulabsolventen in Deutschland hat im Jahr 2009 einen neuen Höhepunkt erreicht. Wie das Statistische Bundesamt hervorhebt, kommen die traditionellen universitären Abschlüsse sowie Fachhochschulabschluss und Bachelorabschluss bei den Studenten am besten an, wobei die Anzahl Bachelorabschlüsse in den letzten Jahren enorm angestiegen ist.

In Deutschland interessieren sich immer mehr Menschen für ein Studium: jedes Jahr gibt es mehr Studierende, die sich einschreiben – und im Endeffekt mehr Hochschulabsolventen. Laut Statistischen Bundesamt legten in dem Prüfungsjahr 2009 (Wintersemester 2008/09 und Sommersemester 2009) rund 339.000 Studierende ihre Hochschulprüfung mit Erfolg ab, das sind fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Studierenden (rund 106.000) bevorzugen einen traditionellen universitären Abschluss wie Diplom und Magister, der Fachhochschulabschluss und der Bachelorabschluss folgen auf der Beliebtheitsskala.

Besonders der oft kritisierte Bachelorabschluss wird bei Studenten immer beliebter, weil sich die Studienzeit auf 6 bis 8 Semester beläuft und die meisten Bachelor-Studiengänge sich nur auf ein einzelnes Fach beschränken. Die Zahl der abgelegten Bachelor-Prüfungen verschafft Klarheit: rund 72.000 Abgänger waren es im letzten Jahr, die ihren Bachelor-Abschluss erreicht hatten. Damit ist jeder fünfte Absolvent ein Bachelor. Noch ein Jahr zuvor war es lediglich jeder achte und noch ein Jahr davor nur jeder zwölfte Absolvent, der seine Karriere als Bachelor startete.

Auch wenn die Anzahl der Bachelor in den letzten Jahren immens angestiegen ist, bedeutet es aber lange noch nicht, dass die Absolventen direkt nach dem Abschluss in die Arbeitswelt einsteigen. Viele entscheiden sich, ihre Studienzeit noch etwas zu verlängern und studieren im Master weiter.

(LL)

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