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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Excellence-Ranking kürt beste Unis Europas

Universitäten gibt es wie Sand am Meer, doch welche ist die „Richtige“ für den gewünschten Fachbereich? Das „ExcellenceRanking“ des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) gibt Auskunft, welche europäischen Unis die besten Bedingungen für naturwissenschaftliche Master- und Promotionsstudiengänge bieten.

Was für den Bachelor gut war, muss für Master- und Promotionsstudiengängen noch lange nicht optimal sein. Oft bieten andere Unis für weiterführende Studien bessere Bedingungen. Welche Universitäten für angehende Wissenschaftler der Fächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik besonders empfehlenswert sind, kann im ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) nachgelesen werden. Dort hat die von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz getragene „Reformwerkstatt“ insgesamt 130 europäische Hochschulen ausgemacht, die mindestens in einem der vier Fachbereiche mit „exzellent“ abgeschnitten haben – sprich besonders forschungsstark und international orientiert sind.

Bei der Entscheidung, welche Uni in welchem Bereich als „exzellent“ eingestuft wird, wurden eine Reihe von Kriterien einbezogen. So waren die Anzahl der Publikationen und die Anzahl der Zitate genauso entscheidend wie die Mobilität der Lehrenden und Studierenden. Auch Erasmus-Mundus-Master oder Marie-Curie-Projekte spielten eine gewichtige Rolle, genauso, ob die an der Universität angestellten Forscher sich mit einem ERC-Grant oder gar einem Nobelpreis rühmen können.

Doch allein ein Professor mit Nobelpreis lockt noch keinen Studenten an eine bestimmte Universität. Vielmehr wählt die zukünftige Bildungselite ihre Alma Mater nach Studienbedinungen und Zukunftschancen aus. Das Ranking enthält daher auch eine Reihe von grundlegenden Informationen zu den angebotenen Master- und Promotionsstudiengängen, die Größe der Fakultät und deren Anforderungen zur Aufnahme sowie interessante Fakten zu vorhandenen Forschungsgruppen und Forschungsschwerpunkten in den jeweiligen Fachbereichen. Für den nötigen Touch Realismus durften zudem Studierende ihre Unis beurteilen – oft ein wichtiger Gradmesser für zukünftige Studentengenerationen.

Nimmt man die Ergebnisse der letztjährigen Studie in den Bereichen Psychologie, Volkswirtschaftslehre und Politik hinzu, ist die Münchener Ludwig-Maximilians-Universität die Einzige, die in allen betrachteten Fachbereichen „exzellente“ Bedingungen bietet. Auf Platz zwei folgt die Berliner Humboldt-Universität mit ingesamt 6 exzellenten Fachbereichen.

(MG)

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