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News | Hochschulen, Wohnen
Dienstag, 16. November 2010

Deutlich wenig Studenten leben in Uninähe – auch in Harburg-Hamburg

Wer hätte nicht gern eine Wohnung, WG oder einen Studentenheimplatz in der Nähe seiner Uni?! Den Weg hin und zurück würden sich auch gerne knapp neunzig Prozent der Studierenden an der Technischen Universität Harburg-Hamburg (TUHH) ersparen. Tatsache ist, dass gerade mal ein Drittel eine Bleibe in der Nähe der Universität ergattern konnte.

Wer vor dem Studienbeginn eine Wohnung gefunden hat oder sich einer WG anschließen konnte, hat wahrlich einen guten Start ins Studienleben. Die Zeit für die Fahrerei zwischen Uni und Heim können die Studierenden freilich für wichtigere Dinge gebrauchen. In der ersparten Zeit könnte der ein oder andere ein Treffen mit Freunden organisieren, eine kleine Shoppingtour unternehmen oder schließlich einfach nur zu Hause bleiben und lernen.

An der Technischen Uni Harburg-Hamburg nutzen die Studenten die Zeit für das Lernen lieber auf dem Weg zur Universität. Nach einer Befragung an der TUHH, gaben nur ein Drittel der Studierenden an, in der Uninähe zu wohnen. Der Rest musste sich anderweitig umsehen, teils wegen Wohnungsmangel, teils wegen zu knappen Budgets eines Studierenden.

Diesem Problem haben sich die CDU und die GAL (Grün-Alternative-Liste, Hamburger Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen) angenommen. Bei der nächsten Bezirksversammlung soll die Bezirksverwaltung zusammen mit AStA ein strategisches Gesamtkonzept erarbeiten und vorlegen, welcher der Hochschulverwaltung dabei helfen soll, mehr und vor allem günstigeren Wohnraum für Studenten zu schaffen.

Die Bezirke Eißendorf, Heimfeld, als auch der Binnenhafen und die City Harburg eignen sich ideal für die Umsetzung des Plans, da sie sich alle in der Umgebung der TUHH befinden.

(LL)

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