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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Wissenschaftler als Traumberuf

Wer hätte gedacht, dass eine Karriere als Wissenschaftler erfüllend sein kann?! Die akademische Leiter hochzuklettern ist in Deutschland aber auch kein Klacks. Der Weg dahin ist sehr lang, das Ziel, später einmal die erstrebte Professorenstelle zu bekommen, ist ungewiss, die Familienplanung bleibt, besonders bei den Frauen, deutlich auf der Strecke. Trotz aller Hürden und Risiken finden viele junge Menschen Forschungsberufe reizvoll und entscheiden sich für die wissenschaftliche Karriere.

Als Kind erforscht man die Welt ganz gerne und freut sich über neue Entdeckungen, denn das gehört schließlich zum Erwachsenenwerden dazu. Doch der ein oder andere Erwachsene behält diese Neugier und Hingabe für das Forschen und wählt ganz bewusst eine Kariere in der Wissenschaft. Forschung zu betreiben und von dem eigenen Forschungstrieb führen zu lassen ist für viele, noch unerfahrene Akademiker interessant und erfüllend.

Hürden und Risiken in dem Beruf Wissenschaftler

Wenn die Entscheidung schon mal feststeht, eine wissenschaftliche Karriere anzugehen, muss sich auf gewisse Risiken, die so eine Karriere mit sich bringt, gefasst machen. Tatsache ist, dass neunzig Prozent der ausgebildeten Akademiker sich mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen durchschlagen müssen, wie eine neue Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) ergab.

Wissenschaftlerinnen haben mit der Familienplanung gar noch ein weiteres Problem. Nicht nur die Auszeit im Beruf ist ein großes Problem, auch der spätere Wiedereinstieg gestaltet sich angesichts der an den Hochschulen fehlenden Betreuungseinrichtungen für Kinder schwierig. Kein Wunder also, dass die Unis vom Standpunkt der jungen Forscherinnen aus gesehen bis jetzt noch einen schlechten Ruf haben, was die Familienfreundlichkeit angeht.

Hinzu kommt, dass viele Wissenschaftler früher oder später die Wahl zwischen „weiterbilden und Professor werden“ oder einem Umstieg auf andere Tätigkeitsfelder treffen müssen. Grund dafür sind die Sparzwänge der Unis, die zu einer stetig sinkenden Zahl an festen Stellen führt – und die Karriereplanung schwierig bis unmöglich macht. Alternativ dazu gehen besonders die Naturwissenschafter gerne in die freie Wirtschaft, denn dort werden sie nicht nur dringend gebraucht, sondern können auch in spannenden Wissenschaftsbereichen wie z. B. der Molekularbiologie Biochemie arbeiten.

(LL)

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