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News | Sonstiges, Studium
Dienstag, 14. Dezember 2010

Studenten in Krefeld wünschen sich mehr Freizeitangebote in der Stadt

Die Krefelds Studenten fühlen sich von der Stadt vernachlässigt, was die Freizeitmöglichkeiten angeht. Eine Umfrage ergab, dass Studierende dringend Bedarf an Markengeschäften haben, sich außerdem noch preiswertere Veranstaltungen wünschen und überhaupt sich mehr Informationen über die vorhandenen Freizeitangebote in Krefeld erhoffen.

Womit beschäftigen sich rund 5.000 Studenten, wenn sie gerade nicht in ihrer Vorlesung sitzen?! Die Frage hat sich auch das City Management der Stadt Krefeld gestellt und startete eine Umfrage darüber, was Studierende von der Innenstadt halten und wie gut sie sich dort auskennen.

Heraus kam, dass die jungen Leute sich mehr Infos wünschen – über die Clubs, Bars, Cafés, und Konzerte. Außerdem fehlen ihnen bestimmte Trendläden wie Jack & Jones und Zara, die normalerweise in wirklich jeder Einkaufsmeile Deutschlands anzufinden sind. Ebenso vermissen sie die süße Versuchung von Dunkin Donuts und den berühmten Kaffeeshop Starbucks, welcher in Großstädten oft alle paar Meter zu finden ist. Krefelder Studenten scheint es also nicht so schlecht zu gehen, wenn das Geld noch für einen Mocha Frappuccino® Blended Coffee reicht.

Auf die Wunschliste der Studierenden kommen zusätzlich große Shoppingcenter und Markengeschäfte, die direkt auf junge Menschen ausgerichtet sind.

Bevor jedoch all die Wünsche von Trendläden bis Kaffeeshops in Erfüllung gehen, würden die Studierenden einfach nur über die Lage der schon vorhandenen Geschäften Bescheid wissen. Für diese Informationen können sie sich einen Shoppingführer ganz gut vorstellen, der ihnen den Weg zum gewünschten Laden zeigt. Ansonsten wären auch Flyer über aktuelle Partys und Konzerte ein weiterer Herzenswunsch der Studierenden. Demnach gibt es also ein pulsierendes Nachtleben in der Nordrhein-Westfälischen Metropole – nur weiß niemand, wo.

Nach dieser Umfrage hatte auch die Citymanagerin Christiane Gabbert ihre Schlüsse daraus gezogen und meinte: „Die Ergebnisse werden wir im Aktivkreis Zentrenmanagement im nächsten Jahr gezielt diskutieren“.

(LL)

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