Deutsche wollen nicht mit Dschungelcamp-"Stars" in einer WG lebenFoto: Beate Klinger / PIXELIO
News | Wohnen
Donnerstag, 27. Januar 2011

Dschungelcamp-„Stars“ als WG-Mitbewohner unerwünscht

Wenn es um neue Mitbewohner geht, sind Wohngemeinschaften wählerisch. Andauerndes meditieren, philosophieren und irritierende Abwaschgewohnheiten sind dabei scheinbar ebenso wenig willkommen wie ein polarisierender Charakter.

Nicht WG-tauglich: Kaum ein Deutscher kann sich vorstellen, mit der Dschungel-Zicke Sarah Knappik oder dem Kommune-1-Mitgründer Rainer Langhans zusammenzuziehen. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 bei einer wahrlich bahnbrechenden Umfrage unter 1.050 Personen.

Sarah und Rainer will kaum einer in der Wohnung haben

Jeweils ein Viertel der Befragten könnte sich unter keinen Umständen vorstellen, mit einem der beiden Dschungelcamper zusammenzuziehen – und das trotz Langhans‘ langjähriger WG-Erfahrung.
Das etwas eigenwillige Verhalten von Sarah Knappik ließ besonders bei den befragten Frauen die Alarmglocken schrillen: Jede Dritte sieht Sarah lieber im weit weg zwischen Palmen und Getier als in den eigenen vier Wänden.

Am ehesten würden die Deutschen noch Casting-Sternchen Indira Weiss und Katy Karrenbauer (jeweils 12 Prozent) als Mitbewohnerinnen akzeptieren. Dabei gibt es deutliche hormonelle Unterschiede: Bei 22 Prozent der Männer dürfte Indira wegen der nicht zu übersehenden Vorzüge sofort einen Mietvertrag unterschreiben, unter den weiblichen Befragten schnitt Karrenbauer mit 18% Zustimmung deutlich besser ab. Dennoch will ein Drittel der Umfrageteilnehmer mit keinem der Stars und Sternchen aus der aktuellen Staffel zusammenziehen.

Deutsche wohnen lieber unter einem festen Dach als im Dschungel

Bei der Frage, ob man selbst die Wohnung mit dem Dschungel tauschen würde, reagierte die Hälfte der Befragten mit einem klaren „nein“. Die Vorzüge der Zivilisation wie feste Dächer, fließend Wasser oder die Abwesenheit von Skorpionen sind einfach nicht von der Hand zu weisen. Nur mit einem Bestechungsgeld würde sich ein Viertel der Umfrageteilnehmer in das australische Camp trauen. Auf die Prüfungen könnten noch mehr verzichten: Lediglich jeder zehnte würde sich freiwillig den Ekelprüfungen und Lebensverhältnissen im Dschungelcamp stellen.

(wg_admin)

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