Das Hamburger Studentenleben ist überdurchschnittlich teuerFoto: CFalk / PIXELIO
News | Finanzen, Studium
Donnerstag, 17. Februar 2011

Studentenleben in Hamburg kaum finanzierbar

In Hamburg gehen wegen der hohen Kosten Studium und Nebenjob gezwungenermaßen Hand in Hand.

Wer in der Hansestadt Hamburg studieren will, wird sich finanziell stecken müssen: Nach der bayerischen Landeshauptstadt München ist Hamburg die zweitteuerste Universitätsstadt Deutschlands. Um sich das Leben auf diesem extrem teuren Pflaster zu finanzieren, müssen viele Studenten neben dem Studium arbeiten gehen. Insgesamt gehen laut einer deutschlandweiten Sozialerhebung unter 16.000 Studierenden im Auftrag des Deutschen Studentenwerks zwei Drittel aller Hamburger Studenten nebenher arbeiten. Besonders Kinder aus nicht-akademischen Haushalten müssen mangels finanzieller Unterstützung durch die Eltern häufig jobben.

Nicht nur die Wohnung ist teuer in Hamburg

Grund für die finanziellen Engpässe sind die bereit hohen und weiter stetig steigenden Lebenshaltungskosten in Hamburg. Nicht nur die Mietpreise (345 Euro) überschreiten den Bundesdurchschnitt (281 Euro), auch die Mensapreise sind durch gestrichene öffentliche Zuschüsse deutlich höher als in anderen Unistädten. Hinzu kam eine erneute Erhöhung des Semesterbeitrages. Von Freizeit und Faulenzen können Hamburger Studenten daher nur träumen: Im Schnitt kommen sie auf eine 46-Stunden-Woche, um sich das Studium überhaupt leisten zu können

(wg_admin)

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