Erstmals lange Nacht der aufgeschobenen HausarbeitenKonstantin Gastmann / PIXELIO
News | Studium
Mittwoch, 9. März 2011

Abhilfe für aufgeschobene Hausarbeiten

Wer Hausarbeiten stets ewig vor sich herschiebt, wird spätestens dann fluchen, wenn der erste Abgabetermin verpasst ist, der Berg der unliebsamen Studienarbeiten sich jedoch mindestens verdoppelt hat. Doch woher nun die Motivation nehmen, um alle Arbeiten pünktlich fertigzubekommen? Die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ kann dabei Abhilfe schaffen.

Wenn Studenten von einer Mensaparty zur nächsten tanzen und tagsüber neben den anstrengenden Vorlesungen gern ein Nickerchen halten, um abends für die hauseigene WG-Party wieder fit zu sein, dann werden Hausarbeiten schnell zur Nebensache. Leider unterschätzen oder vergessen viele Studenten oftmals die Menge der anzufertigenden Arbeiten, was in überfüllten Schreibtischen kurz vor Abgabetermin, Stress und Hektik mündet.

In Panik auszubrechen ist garantiert der falsche Weg, doch wie sollen die vielen Hausarbeiten nur geschrieben werden? Statt hilflos und alleine vor dem heimischen Schreibtisch zu verzagen gibt es erstmals die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“, um Unterstützung und neue Motivation für die Schreiberei zu bekommen. Bundesweit organisieren Schreibzentren und Bibliotheken verschiedener Unis erstmalig diese Veranstaltung. In der Nacht vom 10. auf den 11. März wird in Universitäten wie der Bochumer Ruhr-Uni (RUB) oder der Universität Bielefeld (UB) gemeinschaftlich geschrieben, sich ausgetauscht und sogar Schreibtisch-Yoga zum Ausgleich betrieben. „Selbst das Geräusch getippter Tasten hilft beim eigenen Weiterkommen“, sagte sogar Maike Wiethoff aus dem Schreibzentrum der RUB zu „derwesten“.

Wer also zu den Kandidaten gehört, die Hausarbeiten immer bis zum letztmöglichen Tag aufschieben und sich dann schwer tun, eine vernünftige Arbeit zu schreiben (ohne sie irgendwo zu kopieren), sollte sich bei seiner Uni zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ schon jetzt erkundigen.

(MR)

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