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Donnerstag, 10. März 2011

Studenten wenden sich häufig an Beratungsstellen

Hoher Druck im Studium, Zukunftsängste und finanzielle Engpässe hinterlassen ihre Spuren bei Deutschlands Studenten. Immer häufiger nehmen sie daher Beratungsangebote des Deutschen Studentenwerkes in Anspruch, wie eine Erhebung kürzlich ergeben hat.

Studenten in Deutschland müssen Einiges an Hochleistung bringen, um gute Ergebnisse während ihres Studiums zu erzielen. Gerade einmal mit Abitur fertig, stellen sich die meisten Studienbewerber die Frage – wo bekomme ich einen Wohnplatz oder wie finanziere ich mein Studium?!

Mit all diesen Fragen können sich Studenten an Beratungsstellen des Deutschen Studentenwerks wenden. Diese Möglichkeit ergriffen auch im Jahr 2009 mehr als die Hälfte aller Studierenden. Egal, ob angehender Bachelor oder Master – sie alle hatten so ihre Schwierigkeiten während des Studiums.

Nicht nur das Problem der Wohnsituation lag den Studenten auf dem Herzen, auch Fragen zur Krankenversicherung oder dem Wohngeld standen hoch im Kurs. Zudem ist die Mehrheit der Studenten nicht in der Lage, das Studium ohne einen Nebenjob zu meistern. Dabei stellt sich den Studierenden die Frage, wie diese Kombination denn überhaupt zu schaffen ist, ohne dass die Leistung darunter leidet.

Weiterhin Beratungsbedarf gab es in Punkto Zeitmanagement und Arbeitsorganisation, aber auch Angst vor der Prüfungen oder allgemeinen Zweifeln am Sinn und Zweck des Studium. Die psychologischen Beratungsstellen waren ein Anlaufpunkt für Studenten mit derartigen Problemen.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde weiß, wie schwierig das Studienleben manchmal sein kann. „Die studienbegleitende, nicht-fachbezogene Beratung ist wichtig für den Studienerfolg“, so Meyer auf der Heyde zu Informationsdienst Wissenschaft (idw). Er sei auch der Meinung, dass Studierende diese Beratung nötig haben und dass Studentenwerk auch Rhetorik- und Präsentationskurse, sowie Coaching zum Zeit- und Stressmanagement anbieten soll.

(LL)

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