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Donnerstag, 7. April 2011

Das praktische Gehaltsberechnungs-Tool: der Brutto-Netto-Rechner

Das Studium ist absolviert, die Jobbewerbungsphase ist überstanden, der erste Arbeitsvertrag liegt auf dem Tisch – aber was bleibt jetzt eigentlich übrig vom Bruttolohn, nachdem die Steuern und Sozialabgaben abgezogen wurden? Ein Brutto-Netto-Rechner hilft, das Gehalt zu errechnen.

Gerade bei den ersten Jobs sind viele Absolventen unsicher: Wie hoch ist mein Gehalt nach Abzügen wirklich? Mit einem Brutto Netto Rechner kann man schnell und einfach selbst berechnen, was nach sämtlichen Abgaben vom Bruttolohn übrigbleibt.

Der Rechner ist komfortabel, da leicht zu bedienen. Quasi selbst erklärend müssen im Formular nur noch die geforderten Daten eingetragen werden, ein Klick – fertig! Abgefragt werden die üblichen Daten, die sich auch auf dem Lohnzettel finden.

Als Erstes fragt der Brutto-Netto-Rechner das Bruttogehalt ab, welches im Arbeitsvertrag steht. Anschließend muss der Jahresfreibetrag eingetragen werden. Dabei handelt es sich um einen Freibetrag, der auf die Lohnsteuerkarte eingetragen werden kann, wenn schon absehbare Kosten bekannt sind, die sonst später mit der Steuererklärung abgerechnet würden. Dann werden im Rechner der Zeitraum und das Jahr angegeben, für das der Bruttolohn berechnet werden soll.

Der Brutto-Netto-Rechner benötigt außerdem noch die Angabe der Steuerklasse, die ebenfalls auf Lohnzettel und Lohnsteuerkarte zu finden ist. Die Kirchensteuer muss natürlich nur gezahlt werden, wenn man Mitglied einer eingetragenen Religionsgemeinschaft ist. Es folgt die Angabe des Bundeslandes und der Art der Krankenkasse. Neben der Aussage, ob man gesetzlich oder privat krankenversichert ist, fragt der Brutto-Netto-Rechner auch ab, ob bei einer privaten Krankenversicherung ein Arbeitgeberzuschuss vereinbart ist. Dies ist nämlich nach Art und Umfang der Krankenversicherung verschieden. Der gesetzliche Kassensatz für einheitlich 15,5 Prozent ist im Rechner schon voreingestellt.

Jetzt nur noch angeben, ob Rentenversicherungspflicht besteht – ist man pflichtversichert, bestehen noch Unterschiede, ob man im Osten oder Westen des Landes lebt – eventuelle Kinder und Kinderfreibeträge eintragen, Geburtsjahr ergänzen und mit einem Klick auf den blauen Button wird das Gehalt errechnet.

(SW)

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