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News | Hochschulen, Studium
Donnerstag, 14. April 2011

Studienplätze bleiben unbesetzt

Wenn der Glamour-Faktor nicht stimmt oder der NC zu knackig ist, bleiben Studienplätze unbesetzt! Ein Online-System zur Studienplatzvergabe soll Abhilfe schaffen.

Immer öfter wird darüber berichtet, es gäbe wieder einmal einen Ansturm auf die eine oder andere Uni. Bekannt ist auch, dass Studenten mit vielen Gleichgesinnten den Vorlesungsraum teilen müssen und dadurch Platzmangel herrscht. Wer hätte denn gedacht, dass unbesetzte Studienplätze ein Problem sein könnten?!

Beinahe 17.000 Plätze waren es, die im Wintersemester 2010/11 noch zu vergeben waren und somit unbesetzt geblieben sind. Ein Grund für die frei gebliebenen Studienplätze ist zum einen die oft verspätete Absage der Studenten, die sich für eine andere Hochschule entschieden haben. Zum anderen gibt es wohl noch viele Studienfächer, den angehenden Studenten nicht attraktiv genug erscheinen – sogenannte Numerus Clausus -Fächer wie Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch Natur- und Ingenieurwissenschaften faszinieren nicht jeden.

Um das Problem der vielen unbesetzten Studienplätze aus der Welt zu schaffen, wurden bereits Pläne geschmiedet: Ein Onlinesystem soll her, welches dafür sorgt, dass Bewerbungen zentral bei der Stiftung für Hochschulzulassung abgegeben werden können. Entscheidet sich der Bewerber für eine der Unis, so wird er automatisch aus dem weiteren Bewerbungsverfahren raus gekickt.

Einsatzbereit sollte das neue Bewerbungsverfahren schon zum Jahresende sein. Dazu wird es erst einmal nicht kommen – wegen technischer Schwierigkeiten wurde der Einsatz des neuen Onlinesystems verschoben, ein anderer Termin steht noch nicht fest.

(LL)

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