News | Finanzen
Mittwoch, 4. Mai 2011

Eine geniale Lösung für lästige WG-Abrechnungen

Studenten der Wirtschaftsinformatik in Passau haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Internetportal zur Vereinfachung von WG-Abrechnungen zu entwickeln. Lästige Zettelwirtschaften, die schnell zur Unübersichtlichkeit führen, werden durch die digitale Lösung überflüssig.

Wer kennt das nicht, der WG-Kühlschrank ist wieder einmal leer, dafür ist er aber wieder einmal mit unzähligen Einkaufszetteln, Quittungen und Rechnungen drapiert. Wer soll da bitteschön noch den Überblick behalten? Das Internetportal „paycloud – WG-Abrechnung leicht gemacht“ bietet jetzt für verzweifelte Rechnungskünstler die perfekte Lösung für die monatliche Gruppenabrechnung. Mit diesem Portal können geteilte Rechnungen leicht und komfortabel berechnet werden. Einzelne Ausgaben werden gesammelt und gegengerechnet, um möglichst geringe Transaktionen am Ende des Abrechnungszyklus zu gewährleisten.

Die Idee zum digitalen Portal „paycloud – WG-Abrechnung leicht gemacht“ hatten die beiden Wirtschaftsinformatikstudenten und WG-Mitbewohner Kai Schlegel und Sebastian Beyerl. Sie kennen das Problem der monatlichen WG-Abrechnung spätestens seit ihrem Einzug in eine gemeinsame Wohnung ganz genau. Eine ordentliche Buchführung will gelernt sein sonst „artet das schnell zur unübersichtlichen Zettelwirtschaft aus“, so Kai Schlegel gegenüber „am-sonntag.de“.

Mit einem klaren Ziel vor Augen, die WG-Abrechnung möglichst unkompliziert zu gestalten, schufen die Studenten in monatelanger Programmier- und Optimierungsarbeit das Internetportal. Die Seite ist laut Entwickler-Angaben übersichtlich strukturiert, die User haben sogar die Möglichkeit, ihre Rechnungen archivieren zu lassen. Interessenten können sich kostenlos auf dem Onlineportal anmelden – und tun dies immer häufiger, wie die jüngsten Mitgliederzahlen belegen. „Obwohl wir erst seit den Semesterferien mit der Seite online sind, haben wir schon über 60 Mitglieder“, sagt Schlegel der „am-sonntag.de“. Mit dieser Zahl geben sich die Wirtschaftsinformatikstudenten aber noch längst nicht zufrieden: Zukünftig wollen Sie ihr Team ausbauen und das Portal auch für Smartphones zugänglich machen.

(LT)

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