Statt der Präsentation des Dozenten zu zuhören, beschäftigen sich viele Studenten während der Vorlesung lieber mit anderen Dingen. Foto: pixelio.deStatt der Präsentation des Dozenten zu zuhören, beschäftigen sich viele Studenten während der Vorlesung lieber mit anderen Dingen. Foto: PIXELIO
News | Studium
Mittwoch, 1. Juni 2011

UNI-KNIGGE – 5 goldene Regeln für ein besseres Miteinander

Das Audimax einer Universität sollte der Raum für die Wissenschaft und des konzentrierten Lernens und Zuhörens sein. Die Realität sieht jedoch oftmals ganz anders aus: es wird telefoniert, gegessen und sich mit dem Sitznachbarn unterhalten, konzentriertes Zuhören – Fehlanzeige.

Der Hörsaal wird heutzutage von vielen Studenten als ein Ort der Entspannung und der Kontaktaufnahme verstanden. Verständlich das dieses Verhalten sowohl von anderen Kommilitonen als auch von den Dozenten nicht gern gesehen und zähneknirschend akzeptiert wird. Böse Blicke, laute Ermahnungen und genervtes Gestöhne sind da keine Seltenheit. Doch hängt der „Hörsaal-Segen“ erst einmal schief, ist es nicht leicht seine verlorene Sympathie bei den Mitstreitern und den Dozenten wieder zurück zu gewinnen. Dabei müssten sich die selbst ernannten Quasselstrippen lediglich an einige Regeln halten, um unnötigen Streit und peinliche Ermahnungen zu umgehen.

Regel numero 1: Kein Essen im Hörsaal

Grundsätzlich sollte auf das Essen im Hörsaal verzichtet werden. Besonders ungeeignet erscheinen hier der Verzehr eines herzhaften Döners oder einer würzig-feurigen Currywurst. Kommilitonen fühlen sich durch das Rascheln und den intensiven Geruch des Essens abgelenkt und können der Vorlesung nicht mehr folgen.

Regel numero 2: Das Handy bleibt aus

Viele Studenten können sich von ihrem besten Freund – dem Handy – gar nicht mehr losreißen und halten es auch nicht für nötig, ihren elektronischen Freund während der Vorlesungen auszuschalten. Simsen, Chatten oder Telefonieren wird von den Kommilitonen als störend empfunden und schadet der Konzentration der Mitstudenten.

Regel numero 3: Überflüssige Fragen besser verkneifen

Es gibt keine dummen Fragen? Doch, es gibt sie – sogar ziemlich dumme! Wer kennt das nicht, der Dozent erzählt etwas Spannendes über das derzeitige Vorlesungsthema, alle hören aufmerksam zu und nur dieser Eine, der immer ganz vorne in der ersten Reihe sitzt, stellt einmal wieder eine eine störende Zwischenfrage. Eine Frage, die er eigentlich gar nicht beantwortet wissen möchte, sondern nur demonstrativ zeigen will, dass er bereits ein unheimlich großes Wissen und Interesse am Thema hat – und daher ständig seinen Senf dazugeben muss. Dieser eine Jemand nervt nicht nur die anderen Studenten, sondern auch den Dozent, da er dadurch in seinem Redefluss unterbrochen und auch in seiner Präsentation aus dem Konzept gebracht wird. Wer allerdings etwas wirklich Wichtiges fragen möchte, sollte dies auf das Vorlesungsende verschieben oder lieber leise seinen Nachbarn fragen.

Regel numero 4: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Unpünktliches Erscheinen führt zum einen dazu, dass der Vorlesung nicht von Anfang an gefolgt werden kann. Zum anderen fühlen sich Kommilitonen und Dozenten äußerst gestört, wenn inmitten eines Vortags, der Zuspätkommer in den Saal platzt und alle aus ihrem Konzentrationsfluss bringt. Deshalb sollte darauf geachtet werden, immer pünktlich zur Vorlesung zu erscheinen und sollte man doch einmal zu spät kommen, ist es zu empfehlen, leise den Hörsaal zu betreten und sich an den Rand zu setzen.

Regel numero 5: Bei Krankheit zu Hause bleiben

Wer niest, hustet und mit Fieber zur Uni geht, tut nicht nur sich keinen Gefallen, sondern auch seinen Studiengenossen. Lautes Husten und starkes Schniefen bleibt nicht unbemerkt und wird oft als lästig und störend empfunden. Zudem können Mitstreiter angesteckt werden, was gerade zur Prüfungszeit, äußerst unpassend ist. Deswegen sollte bei einer starken Erkältung auf die Vorlesung verzichtet und sich im Bett auskuriert werden.

(LT)

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