Interessante Themen zum StudienbeginnStudententipps der Stiftung Warentest für die Erstis. Foto: Sebastian Bernhard / PIXELIO
News | Studium
Montag, 25. Juli 2011

Studienbeginn: So machen Studenten alles richtig!

Zu Beginn des Studiums müssen sich die Studenten Gedanken über viele organisatorische Dinge wie die erste eigene Wohnung, Versicherungen und Studentenjobs zur Finanzierung des Studiums machen. Damit dabei nichts schief geht, hat die Stiftung Warentest einen „Studienratgeber“ speziell für den Einstieg ins Studium entwickelt. Das Themenpaket umfasst unter anderem Checklisten, Testergebnisse aus der Zeitschrift Finanztest und Tipps für einen perfekten Start ins Studium.

Die Ausgabenliste von Studenten ist groß: Wie die Studenten diese Kosten bewältigen können und wie Kosten eingesparrt werden, stellt das Themenpaket in für Finanzlaien verständliche und auf wesentliche Eckpunkte begrenzte Weise dar .

Unter dem Aspekt der Finanzierung des eigenen Studiums wird deutlich, dass ein Studienkredit über die gesamte Dauer des Studiums häufig zu teuer ist, jedoch zur Überbrückung von Prüfungsphasen eine hilfreiche Unterstützung sein kann. Der Test der Stiftung Warentest zeigt, bei welchem Kreditinstitut die Studenten besonders gut aufgehoben sind. Aufgrund der Tatsache, dass fast alle Banken für Studenten kostenlose Girokonten bieten und zu dem auch keine Kontoführungsgebühren verlangen, sollte nach den Testergebnissen eine umfangreiche und kompetente Beratung oberstes Auswahlkriterium bei der Wahl eines Bankinstituts sein.

Gleichzeitig müsse jedoch auch darauf geachtet werden, dass viele die Konten nur kostenlos sind, falls ein monatliches festes Gehalt darauf eingezahlt wird. Um zusätzliche Kosten für das Konto zu vermeiden, sollten Studenten ohne finanzielle Unterstützung oder einen eigenen Nebenjob gesonderte Verträge mit den Banken vereinbaren.

Eine Kranken- und Haftpflichtversicherung während des Studiums gehört ebenfalls zu den organisatorischen Dingen, die auf der To-Do-Liste eines Studenten weit oben stehen sollte. Laut Analyse der Stiftung Warentest bieten sich den Studenten drei Möglichkeiten, sich zu versichern. So fern die Studenten nicht über 400 Euro monatlich verdienen, sind sie bis zu ihrem 25. Lebensjahr beitragsfrei über ihre Eltern versichert. Weiter bietet das Themenpaket Informationen über die wichtigsten Versicherungen wie beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen zum Schutz vor Krankheiten. Gerade für junge Studenten, die eher selten krank sind, sind Themen wie Vorsorgeuntersuchungen und Zusatzversicherungen besonders interessant und werden innerhalb des Studienratgebers ausführlich dargestellt.

Einen Überblick, wodurch zusätzliche Sozialabgaben durch studentische Nebenjobs anfallen können, erhält der „frisch gebackene Student“ in einem weiteren Themenblock rund um das Thema Jobs. Für Jobs unter 400 Euro monatlich und für ein Praktikum sind demnach keine zusätzlichen Sozialabgaben zu leisten.

Besonders interessant für all die Studenten, die keinen passenden Studienplatz zum kommenden Wintersemester erhalten haben, sind die Informationen über Möglichkeiten, sich einen Studienplatz einzuklagen oder die Wartesemester erfolgreich zu überbrücken.

(TR)

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