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Freitag, 3. Februar 2012

Zwischenmiete – wenn es mal kurzfristig wird

Manchmal bietet es sich an, eine Wohnung oder ein Zimmer zur Zwischenmiete zu suchen. Dabei sollten aber einige Dinge beachtet werden.

Es kann viele Gründe dafür geben, dass man eine Wohnung oder ein Zimmer zur Zwischenmiete sucht. Vielleicht verbringt man ein Semester für ein Projekt an einer anderen Universität, vielleicht will man sich erst einmal kurzfristig einquartieren und dann in Ruhe nach der eigenen Wohnung suchen. Und auch für angehende Studenten, die auf die Entscheidung einer Bewerbung oder einer Studienplatzklage warten, ist die Zwischenmiete zunächst ideal. Die Zwischenmiete ist einfach oft praktisch, aber damit dabei alles glatt geht, sollte man auf ein paar Dinge achten.

Der erste Eindruck ist wichtig. Vor allem dann, wenn man ein Zimmer in einer bestehende WG mietet. Wenn beim ersten Besuch und Besichtigungstermin auch die anderen WG Mitglieder dabei sind, ist das schon einmal ein gutes Zeichen. Man sollte sich ruhig ein wenig länger mit ihnen unterhalten um festzustellen, ob man sich gut verstehen wird. Auch vom guten Zustand der Wohnung sollte man sich überzeugen, egal ob in einer WG oder einer Einzelwohnung.

Vor allem muss man bei einer Zwischenmiete natürlich auf die rechtlichen Aspekte achten. Es sollte in jedem Fall ein Vertrag zur Zwischenmiete abgeschlossen werden. Außerdem darf man ruhig einmal fragen, ob die ganze Sache auch mit dem Vermieter geklärt wurde, denn schließlich will man keine Probleme mit diesem bekommen, wenn der reguläre Mieter abwesend ist. Ist man sich beim Vertrag unsicher, ist es ratsam, sich noch einmal rechtlich beraten zu lassen. Für Studenten wird eine Rechtsberatung oft kostenlos an der Universität angeboten.

Der Mietvertrag ist das zentrale Element der Zwischenmiete, denn er schützt einen vor vielen Unannehmlichkeiten. Es ist zum Beispiel schon vorgekommen, dass der ursprüngliche Bewohner von Wohnung und Zimmer auf einmal früher zurückkehrte und dann versucht hat, den Zwischenmieter einfach hinauszuwerfen.

Eine weitere rechtliche Komponente ist die Abnahme des Zimmers. Kleine Beschädigungen sollte man in jedem Fall ansprechen, bevor man in das Zimmer oder die Wohnung einzieht. Alles, was auffällt, sollte vermerkt werden, damit man am Ende nicht für einen schon bestehenden Schaden verantwortlich gemacht wird.

Beachtet man bei der Zwischenmiete diese Punkte, so sind die größten Risiken minimiert. Dann kann man sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren und bleibt dabei flexibel.

(SW)

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