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Freitag, 23. März 2012

Der Studiengang Elektrotechnik

Die Elektrotechnik lässt sich heute nicht mehr weg denken. Um immer bestens auf die jeweiligen Aufgabengebiete angepasst zu sein, entwickelten sich hierbei vier Hauptbereiche: Informationstechnik, Elektrische Energietechnik, Mikroelektronik/ Mikrosystemtechnik/ Nanotechnik sowie Mess-, Leit-, und Automatisierungstechnik. In Deutschland bieten ca. 200 Universitäten diese Studiengänge an. Nachfolgend gibt es einen Überblick über die verschiedenen Fachgebiete und das Studium an sich sowie eine kurze Info zum Ingenieurmangel.

Nachrichten-/Informationstechnik

Das Erfassen und das Wiedergeben von Informationen, sei es Bild, Sprache oder Ton, Radar und Navigationsinformationen, alle Anlagen, die sich mit Codieren, Verarbeiten, Speicherung und Übertragung beschäftigen fallen unter das Aufgabengebiet des Nachrichten-/ Informationstechnikers. Er setzt diese Geräte instand, entwickelt neue, effizientere Geräte oder Bauelemente. Ein Nachrichten-/Informationstechniker überwacht aber auch der Herstellung, Produktion und Arbeit der Geräte.

Mikroelektronik

Die Mikroelektrik ist eine Schlüsseltechnologie und befasst sich zum Beispiel mit Mikrochips. Mikrochips finden in vielen Bereichen heutzutage Anwendung. Aus der Medizin, Verkehrstechnik, Forschung, Kommunikation und der Automobilbranche sind sie nicht mehr wegzudenken. Die Mikroelektronik befasst sich mit den neuesten Entwicklungen auf mikrotechnischer Ebene.

Mikrosystemtechnik

Der Entwurf, die Herstellung und der Einsatz von sehr stark verkleinerten technischen Systemen, z.B. bei der Silizium-Halbleitertechnik, zählen hier zum Aufgabengebiet.

Elektrotechnik/Elektronik/Automatisierungstechnik

Ingenieure dieses Bereiches beschäftigen sich mit dem Entwurf, der Herstellung und der Qualitätssicherung von Schaltkreisen. Zudem wird die passende Software für die Verwendung der verschiedenen Teile hergestellt.

Das Studium

Wer ein zukunftsträchtiges Ingenieurstudium einschlagen möchte, sollte sich im Klaren sein, dass man hier ohne fundiertes Wissen in der Physik und Mathematik nicht sonderlich weit kommt, deswegen bieten viele Hochschulen den passenden Vorbildungskurs an. Außerdem gibt es auch duale Elektrotechnik Studiengänge als Verbindung von Praxis und Theorie.

Das Studium beginnt mathematisch-technisch, gepaart mit den Grundlagen der Elektrotechnik. Das Gelernte wird im Regelfall zeitnah in der Praxis angewandt. Im späteren Verlauf durchläuft man dann alle grundlegenden Fachrichtungen um diese Bereiche in der späteren Praxis miteinander verknüpfen zu können.

Die frisch erlernten theoretischen Grundlagen werden mittels Vorlesungen, Seminare und/oder Übungen sichtbar gemacht, dadurch wird die graue Theorie aufgelockert und die Anwendungsmethodik in der Berufswelt demonstriert.

Elektroingenieure rechnen sich zu Recht gute Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt aus, wenn sie während des Studiums verschiedene fachbezogene Praktika absolviert haben. Beispiel für die guten Jobaussichten gefällig? Es werden, trotz der momentanen Wirtschaftslage, rund 15.000 Elektrotechniker gesucht. Es gibt jedoch im Schnitt nur 13.000 Absolventen. Das sind beste Zukunftsaussichten.

(SW)

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