HU BerlinBerlin schneidet beim Hochschulranking sehr gut ab, die HU Berlin landet auf dem zweiten Platz. michael berger / PIXELIO
News | Hochschulen
Montag, 14. Mai 2012

Berlin ist bei internationalen Gastdozenten sehr gefragt

Die Freie Universität und die Humboldt-Universität in Berlin sind an der Spitze des Hochschulrankings der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Diese prüfte, wie viele Spitzenforscher in der Zeit zwischen 2007 und 2011 sich welche Universität für ihren Gastaufenthalt aussuchten.

Im Hochschulranking der Alexander-von-Humboldt-Stiftung wurde analysiert, wie viele ausländische Spitzenforscher in den letzten fünf Jahren nach Deutschland kamen und welche Hochschulen besonders gefragt waren. Die Freie Universität belegt bei dem Ranking Platz 1 und die Humboldt-Universität Platz 2. Gefolgt werden die Berliner Universitäten von der LMU München, auf Platz vier und fünf befinden sich die Uni Bonn und die TU München. Unter den besten 10 Hochschulen befindet sich auch eine dritte Berliner Universität, die TU Berlin.

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung ist eine der größten Fördereinrichtungen für internationale Spitzenwissenschaftler an den deutschen Hochschulen, sie prüfte insgesamt 6.082 Forschungsaufenthalte, die alle von 2007-2011 stattfanden. Das Ranking sagt nicht nur etwas über die Beliebtheit der Hochschulen aus, sondern auch darüber, welche Forschungszweige und Hochschulen in Deutschland internationale Reputation erfahren und für ihre hohe wissenschaftliche Qualität anerkannt werden.

Verfahren im Ranking

Insgesamt umfasst das Humboldt-Ranking die jeweilige Positionierung der Universitäten und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Außerdem differenziert das Ranking nach den vier großen Wissenschaftsbereichen, um keine Universität wegen ihrer speziellen Schwächen zu benachteiligen. Die vier großen Bereiche umfassen die Geistes- und Sozialwissenschaften, die Lebenswissenschaften, die Naturwissenschaften und die Ingenieurwissenschaften. Nach Wissenschaftsbereich wird bei den außeruniversitären Einrichtungen nur bei den absoluten Zahlen diversifiziert. Um auch kleinere Universitäten nicht zu benachteiligen, wurde die Zahl der Gastaufenthalte im Verhältnis zu den Professoren einer Universität gesetzt.

Berlin liegt weit vorne

Die FU Berlin liegt mit 286 geförderten Wissenschaftlern, die LMU mit 276 und die HU mit 263 Forschern weit vor den anderen Unis, wovon es keine auf über 200 geförderte Gastwissenschaftler schafft. Auch das letzte Ranking 2009 ergab nach absoluten Zahlen eine ähnliche Reihenfolge an der Spitze, nur lag damals die HU Berlin noch vor der LMU München. Weitere Plätze in der Top Ten, nach dem gewichteten Rang im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften, belegen die Universität Heidelberg, Universität Freiburg, Technische Universität Berlin, Universität Göttingen und die Universität Bayreuth. Die letzten drei Plätze belegen Universität Koblenz-Landau (3 Gastaufenthalte), Universität Flensburg (1) und die Technische Universität (1) Cottbus, insgesamt wurden 79 deutsche Hochschulen bewertet. Im Bereich Naturwissenschaft ist die Universität Regensburg an der Spitze, FU (9) und HU (10) belegen allerdings immer noch Plätze in der Top Ten, haben im Vergleich zu 2009 allerdings an Beliebtheit eingebüßt.

(Redaktion)

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