StudentenfutterStudentenfutter hilft zwar beim Lernen, indem es die Konzentration fördert, dazu motivieren kann es leider nicht. Foto: Benjamin Klack/ PIXELIO
News | Studium
Montag, 18. Juni 2012

Motivationsprobleme im Studium

Gelegentliche Unlust und Motivationsprobleme sind Begleiterscheinungen fast jedes Studiums. Wer jedoch dauerhaft unzufrieden ist und sich gar nicht zum Lernen aufraffen kann, sollte darüber nachdenken, ob er das richtige Studienfach gewählt hat.

Es beginnt oft ein oder zwei Semester nach dem Studienbeginn: Die anfängliche Begeisterung weicht Sorgen und Motivationsproblemen. Der Grund dafür ist häufig die Tatsache, dass Fächer belegt werden müssen, die keinen Spaß machen oder aber dass man den Lernstoff trotz mehrfachen Wiederholens noch immer nicht begreift oder ihn sich nicht merken kann. Und auch kurz vor Ende des Studiums haben viele Studenten mit Motivationsproblemen zu kämpfen. Typisch sind Gedanken wie „Das schaffe ich sowieso nicht. Warum lasse ich es nicht gleich sein“. Dem Lernen langweiligen Stoffs etwas abzugewinnen ist schwierig, eine gute Möglichkeit ist es aber, zwischen dem, was einen begeistert, und dem Demotivierenden geschickt zu wechseln. Wer eine unangenehme und eine schöne Aufgabe zu erledigen hat, kann mit der weniger schönen beginnen, nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Ebenso sinnvoll kann es aber sein, erst das zu tun was Freude macht, um dann mit Elan in die andere Aufgabe zu starten. Meist wird sich die positive Einstellung noch eine Weile halten, auch wenn die Tätigkeit bereits gewechselt hat.

Dauerhafte Motivationsprobleme

Wer dauerhaft Probleme hat, sich für sein Studium zu motivieren, sollte darüber nachdenken, ob er nicht das falsche Fach gewählt hat: Studenten, die feststellen, dass der gewählte Studiengang doch nicht passt, sollten einen Wechsel in Erwägung ziehen. Die Vorteile liegen auf der Hand – jene Studenten, die für ein Fach oder zumindest für die Aussicht der daran anschließenden Berufstätigkeit brennen, sind in der Regel erfolgreicher. Vor einem Studiengangwechsel sollten Hochschüler jedoch zunächst ausreichend Informationen über das alternative Fach sammeln. Wichtig sind dabei zum Einen Fakten aus der Studienordnung, etwa zur Anzahl der zu absolvierenden Prüfungen. Zum Anderen sollten Studenten befragt werden, die dieses Fach bereits studieren. So lässt sich besser einschätzen, was es heißt dieses Fach zu studieren und wie der Studienalltag aussieht. Wer sich für einen Studiengangwechsel entschieden hat, sollte den neu eingeschlagenen Weg dann konsequent bis zum Ende gehen.

(Redaktion)

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