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Mittwoch, 22. August 2012

Projekt: Wohnen für Hilfe

Menschen helfen und dafür umsonst wohnen? Für Studenten ein attraktives Angebot. Ein solches Projekt gibt es jetzt seit einem Jahr in Bamberg und es erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Die Otto-Friedrich-Universität in Bamberg kann sich über den Zulauf an Studenten nicht beklagen. Allerdings haben diese häufig Schwierigkeiten, eine passende Unterkunft zu finden. Abhilfe schafft eventuell eine Bewerbung bei der Stadt Bamberg, wo es seit Mai 2011 das Projekt „Wohnen für Hilfe“ gibt. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Studentenwerk Würzburg und der städtischen Wohnberatungsstelle. Die Vermittlung von Wohnpartnerschaften zwischen Senioren, Menschen mit Behinderungen oder Familien und Studenten beziehungsweise Studentinnen ist das Ziel des Projekts. Miete wird keine oder nur in geringem Maße entrichtet, stattdessen wird mit Hilfsleistungen gezahlt. Eine Arbeitsstunde pro Monat für einen Quadratmeter Wohnraum, so lautet die Faustregel.

Knapp 30 Partnerschaften wurden bisher vermittelt

In der Vergangenheit konnten bereits 28 Wohnpartnerschaften erfolgreich vermittelt werden. Eine Wohn-Gemeinschaft befindet sich zum Beispiel auf dem AWO-Gelände in der Gartenstadt. Die Studenten engagieren sich hier im Fahrdienst der Tagespflege, schreiben bei der Zeitschrift der Arbeiterwohlfahrt „Awo´s Neu´s“ mit oder drehen einen Film für das Kinderhaus. Arbeiten fallen bei einer solchen Institution immer an.

Das neue Projekt verzeichnet unter den Studenten eine große Nachfrage. Die Warteliste umfasst zurzeit 25 junge Frauen und Männer. Aus dem Grund werden weitere Verbände, Bürger, Vereine und Institutionen aus der Region gesucht, welche Wohnraum gegen Hilfsleistungen anbieten möchten. Nicole Orf von der städtischen Wohnberatungsstelle ist überzeugt davon, dass der Bedarf vorhanden ist. Vor allem Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen brauchen Hilfe beim Tragen der Einkaufstaschen, im Haushalt und bei der Gartenarbeit. Familien dagegen wünschen sich feste Bezugspersonen, die nachmittags oder abends das Babysitting übernehmen, den Kindern bei den Hausaufgaben über die Schulter schauen, vielleicht sogar Nachhilfe geben oder auch einmal den Fahrdienst zum Fußballtraining übernehmen.

(Redaktion)

Eine Antwort auf Projekt: Wohnen für Hilfe

  1. Hans Werner Kuntze sagt:

    Hallo
    ich benötige eine Frau, die bei uns im Hause wohnt und das Haus und uns versorgt,
    meine Frau ist Pflegestufe 2, ich bin 85 Jahre alt,
    die Kinder sind aus dem Haus.

    Die Frau bekommt ein eigenes Zimmer, lebt und wohnt im Haus, wird kostenlos verpflegt,
    hat also keine Miete-und Verpflegungskosten, soll hier leben wie eine Art Haustoschter,
    würde auch die Versicherungsbeträge für die so genannte Verhinderungspfege aus der DAK und DKV bekommen können,
    sind ab 2016 soweit ich weiß um 400,- € im Monat.

    Die Frau muss aber ledig sein, Männerbesuch im Haus ist also bindend ausgeschlossen,
    weil meine Frau nachts oft aufsteht und nicht immer hinreichend bekleidet ist, sich also umzieht.

    Ausreichende Sprachkenntnis ist wichtig, und ein liebesvolles Wesen.

    Sollten Sie jemanden vermitteln können, nennen Sie bitte Ihre Geb´bühr
    und zeigen Sie bitte Billder, aber nicht nur zurecht gemacht Köpfe.

    Freundliche Grüße
    Hans Werner Kuntze

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