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Mittwoch, 29. August 2012

Umzug für den neuen Job

Interessante Jobangebote und Karriereaussichten locken Studenten nach ihrem Uni-Abschluss häufig in andere Städte. Einen Umzug für die Karriere nehmen sie oft mit gemischten Gefühlen in Kauf.

Wer auf seiner beruflichen Laufbahn weiterkommen möchte, muss sich den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts anpassen. Dazu gehört nicht nur der regelmäßige Besuch von Schulungen und Weiterbildungen, um die eigenen Fähigkeiten zu erweitern.  Manchmal ist es für einen neuen Job auch erforderlich in eine andere Stadt oder Region umzuziehen – besonders dann, wenn der Arbeitsmarkt in der eigenen Region keine Möglichkeiten für einen beruflichen Aufstieg bietet.

Flexibilität mit dem sozialen Leben vereinbaren

Oftmals ergeben sich berufliche Chancen in weiter entfernt gelegenen Regionen und Städten. Viele Studenten sind dann innerlich hin und her gerissen: Soll man einen neuen Job in der Ferne annehmen und dafür Familie und Freunde verlassen? Sofern die Distanz zum engsten sozialen Umfeld nur auf eine bestimmte Dauer angelegt ist, nehmen viele auch diese berufliche Option in Anspruch. Ein längerfristiges Umsiedeln im Alleingang kommt jedoch nur für wenige Menschen in Frage. Hier kommt es darauf an, was im Leben wichtig ist: Entweder zieht man für den Job um und folgt der Devise Ohne Moos nix los, oder nutzt die möglichen Chancen vor Ort und verzichtet unter Umständen auf eine Karriere – Die Distanz zum aktuellen Wohnort und die Dauer der ausstehenden Tätigkeit sind die ausschlaggebende Faktoren für die Entscheidung.

Im Prinzip ist es nur selbstverständlich Prioritäten zu setzen. Ein Pluspunkt der heutigen Zeit: Nach der Entscheidung, dass ein jobbedingter Ortswechsel sein muss, gibt es viele technische Möglichkeiten, um einfach den Kontakt zur Familie und zu Freunden auch über eine größere Entfernung aufrechtzuerhalten.

Gute Planung ist der halbe Umzug

Steht nun der Umzug vor der Tür, so sollte dieser bestmöglich geplant werden. Da in der Regel nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung steht, sorgt eine gute Planung dafür, dass die wenige Zeit so effektiv wie möglich genutzt werden kann. Dabei muss an viele Dinge gedacht werden, wie die Kündigung der alten Wohnung oder die Suche nach einer Bleibe in der neuen Stadt oder Region. Ebenso müssen Strom, Gas, Wasser, Heizung, Telefon und Versicherungen gekündigt oder auf die neue Wohnung umgeschrieben werden.

Engagiert man einen Umzugsservice, so wird sich dieser um alle relevanten Dinge des Umzuges kümmern, was den Umzug entspannter werden lässt. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es hier auch finanzielle Unterstützung von der Agentur für Arbeit.

Eine WG sorgt für Erstkontakte

Besonders dann, wenn man allein für den neuen Job in eine größere Stadt ziehen muss, eignen sich Wohngemeinschaften als Unterkunft besonders gut. Hier besteht ein sofortiger Kontakt zu neuen Menschen und der Einsamkeit kann so entgegengewirkt werden. Zudem können Mitbewohner viele nützliche Tipps geben, um sich schneller in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Hinzu kommt, dass im Vergleich zur Miete einer kompletten Wohnung in der Regel weniger Geld für ein Zimmer in einer WG aufgebracht werden muss  – das betrifft neben der Miete auch die Kaution und die eventuelle Courtage für den vermittelnden Makler.

(Redaktion)

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