Der Klinikumsneubau hat den Altbau überflüssig gemacht - nun wird nach neuen Nutzungsmöglichkeiten gesucht.Der Klinikumsneubau hat den Altbau überflüssig gemacht - nun wird nach neuen Nutzungsmöglichkeiten gesucht. Foto: ChristosV / wikimedia /cc-by-sa 3.0
News | Wohnen
Mittwoch, 17. Oktober 2012

Offenbach: Beherbergt der Klinikums-Altbau demnächst Studenten?

Nur aus Mangel an finanziellen Mitteln steht der seit über zwei Jahren verlassene Klinik-Altbau in Offenbach heute noch. Die Kosten für den Abriss würden sich auf neun Millionen Euro belaufen. Nun sucht die Stadt nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten.

Da weder die Stadt noch das Klinikum derzeit die Summe für einen Abriss stemmen können, hat sich die örtliche CDU über alternative Nutzungsmöglichkeiten der Immobilie ausgetauscht – auf einer der nächsten Sitzungen des Stadtparlaments soll ein Antrag gestellt werden, damit sich der Magistrat um Lösungen kümmert.

Altbau könnte Hindernis bei Markterkundungsverfahren sein

Voraussetzung für mögliche neue Nutzungsmöglichkeiten ist allerdings, dass sich der Altbau im laufenden Markterkundungsverfahren nicht als ein großes Hindernis herausstellt. Sollte dies der Fall sein, sollen vorsorgliche Alternativen geprüft werden. Wird auf einen Abriss verzichtet, könnten so neue Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Der Verkauf des Gebäudes an einen Investor zur Nutzung des Klinikum Altbaus als Wohnheim für Studenten wäre mögliche Option, wie op-online berichtete. Voraussetzung wäre eine Prüfung der brandschutztechnischen Auflagen hinsichtlich einer Nutzung des Altbaus als. Zudem sei die Frage zu stellen, wie man in die Planungen über die künftige Nutzung des Gebietes das Gebäude bei einem Erhalt miteinbeziehen kann. Hauptsächlich ist vom Magistrat der Stadt eine Aufnahme der Realisierung des Projekts Tommy-Hall in die Prüfung vorzunehmen. Ferner müsse die Trennung des Altbaus vom übrigen Vermögen des Klinikums erfolgen.

Enormer finanzieller Vorteil für die Stadt

Die Rechnung ist einfach: Würde pro Zimmer und Monat – insgesamt 600 Räume stehen zur Verfügung – eine Miete in Höhe von 200 Euro annehmen, beliefen sich die Einnahmen auf 1,44 Millionen Euro jährlich. Bei einer Zugrundelegung der zehnfachen Jahresmiete wären es 14 Millionen Euro, die ein Verkauf abzüglich der notwendigen Investitionsmaßnahmen bringen könnte. Die Stadt würde einen enormen finanziellen Vorteil durch das Einsparen der für den Abriss aufzubringenden neun Millionen Euro erlangen.

(wg_admin)

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