Selbständig machen nach dem Studium: So klappts.Selbständig machen nach dem Studium: So klappts. Foto: istockphoto.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Lohnt der Weg in die Selbständigkeit noch?

Ob aus der Not des Arbeitsplatzverlustes geboren oder als ideales Ziel für unternehmende Menschen – der Weg in die Selbstständigkeit will gut überlegt sein. Er hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile und Risiken. Auch wenn die Zahl der Existenzgründer derzeit wieder leicht zurückzugehen scheint: Es ist immer noch erstrebenswert, sein eigener Chef zu sein.

Was gilt es, auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu beachten? Neben einigen Tipps und Hilfe auf www.selbststaendig-machen.net zu Karrierefragen sollte der Existenzgründer – abgesehen von Formalitäten – auch persönliche Voraussetzungen beachten: Das beginnt schon bei der Frage, ob es der Existenzgründer schafft, sich selbst zu motivieren, selbstständig zu arbeiten und für alles selber verantwortlich zu sein. Auch die Arbeitsbereitschaft muss hoch sein; Arbeitszeiten von bis zu sechzig Wochenstunden sind für Selbständige keine Seltenheit.

Die Geschäftsidee muss passen

Eine erfolgversprechende Geschäftsidee muss natürlich auch vorhanden sein, Ausbildung und die eigenen Stärken müssen dazu passen. Wer sich bereits in der angestrebten Branche auskennt, hat Vorteile.

Gut geplant ist halb gewonnen

Der Businessplan ist nicht nur für die Bank oder andere Institutionen wichtig, sondern vor allem für den Existenzgründer selbst. Er muss selber die Zahlen als realistisch und kein Wunschdenken sein. Selten geht es zudem ohne Startkapital. Gut beraten ist derjenige, der auf eigenes Kapital zurückgreifen kann. Aber auch eine Fremdfinanzierung ist möglich, Zuschüsse und Fördermittel warten auf den Existenzgründer.

Die Rechtsform des zu gründenden Unternehmens spielt vor allem dann eine Rolle, wenn es um die Haftung des Unternehmers geht. Soll beispielsweise das Privatvermögen mithaften oder besser nicht? Welche Risiken können eingegangen werden, ohne dass die komplette Existenz auf dem Spiel steht? Ein ebenfalls wichtiges Kapitel sind Versicherungen. Nicht jede Absicherung ist unbedingt notwendig, wichtig ist jedoch ein guter Mix aus Risiko und Absicherung.

Obligatorisch ist jedoch eine Gewerbeanmeldung, die gleichzeitig als Anmeldung beim Finanzamt fungiert. Und das will dann wissen, ob es sich nur um ein Kleingewerbe handelt oder ob für die Mehrwertsteuer optiert wird.

Unternehmen muss wahrgenommen werden

Um überhaupt eine Chance auf geschäftlichen Erfolg zu haben, muss das Unternehmen wahrgenommen werden. Dazu sollte das Unternehmen mit einer eigenen Corporate Identity unverkennbar am Markt auftreten. Dazu gehört nicht zuletzt ein charakteristisches Firmenlogo.

Und schließlich: Wenn die Arbeit nicht mehr bewältigt werden kann, braucht der Existenzgründer Personal – oder auch einen Teilhaber, der Aufgaben übernehmen kann.

(Redaktion)

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