LaptopGegen Probleme bei der Themenfindung von schriftlichen Arbeiten hilft systematisches Vorgehen. Foto: Dieter Schütz / PIXELIO
News | Studium
Dienstag, 27. November 2012

Themenfindung für Haus- und Abschlussarbeiten

Dem Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten kommt im Verlauf des Studiums eine große Bedeutung zu. Bevor es jedoch mit dem tatsächlichen Schreiben losgehen kann, sollten bei der Themenfindung einige Dinge beachtet werden, die im Nachhinein bei der Benotung eine erhebliche Rolle spielen.

Hausarbeiten

Oftmals bildet ein im Seminar selbst vorgetragenes Referat die Grundlage der Hausarbeit, wobei man dem Dozenten und damit sich selbst keinen Gefallen tut, wenn man den Vortrag „Wort für Wort“ aufschreibt. Vielmehr ist es sinnvoll, das Ergebnis des Referates als Basis darzustellen und darauf aufbauend einen Schritt weiter zu gehen. So kann man zum Beispiel ein eng verwandtes Thema vergleichen oder eine frühere Betrachtung an den heutigen Ergebnissen messen. Wissenschaftliches Arbeiten im Studium besteht nämlich vor allem aus Forschung und nicht nur aus der Wiederholung derselben Experimente aus den ewig gleichen Perspektiven. Die im Seminar abgehandelten Themen sind oftmals über mehrere Semester gleich. Um dennoch einen Mehrwert zu bieten, ist es besonders wichtig, bei der Ausarbeitung zu variieren. So steigert eine neue Perspektive oft das Interesse der Korrektoren, jedoch sollten Abstrahierung und Kreativität in Grenzen gehalten werden, um die Verbindung zum Basis-Thema nicht zu verlieren. Besteht der Seminar-Leiter dagegen auf eine Verschriftlichung des Referates, erübrigt sich die kreative Themenfindung.

Abschlussarbeiten

Für die Wahl des Themas der Abschlussarbeit gilt das oben Angeführte umso mehr, da auch hier das Verfasste interessant und möglichst innovativ sein sollte, um dem Korrektor eine Arbeit vorzulegen, die er tatsächlich noch nicht gelesen hat. Falls euch keine interessanten Themen einfallen und euer Betreuer an der Uni auch keine liefern kann, dann werft doch mal einen Blick auf Uniturm.de. Hier könnt ihr die Mitschriften und Skripte anderer Studierender verschiedener Universitäten und Fachhochschulen einsehen und euch mit einem Blick über den universitären Tellerrand ein Bild davon machen, welche möglichen Aspekte eventuell woanders eine Bearbeitung wert sind. Vor allem für den technischen und wirtschaftlichen Sektor lohnt es sich außerdem, einschlägige Konzerne und Firmen zu befragen, und etwa im Rahmen einer Werkstudenten-Tätigkeit ein Thema praxisnah zu bearbeiten.

Der Kreativität sind bei Themenwahl also keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass man sich einen Schritt nach vorn bewegt, dabei aber fundiert und solide bleibt.

(Redaktion)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *