Bachelorarbeit – ganz ohne Stress / Foto: pixabay.comBachelorarbeit – ganz ohne Stress
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Dienstag, 29. September 2015

Bachelorarbeit – ganz ohne Stress

Sie ist unumgänglich und sorgt für Angstschweiß auf der Stirn: Die Bachelorarbeit! Am Ende eines jeden Erststudiums wartet sie auf die angehenden Absolventen. Doch mit den richtigen Tipps und Strategien lässt sich der Stress abbauen.

Der Bachelor-Abschluss hat seit seiner Einführung das Diplom in den meisten Studiengängen verdrängt. Dadurch hat sich das Studium in den vielen Fachbereichen strukturell deutlich verändert, inhaltlich jedoch nicht immer. Die Konsequenz: Bachelor-Studenten stehen unter einer spürbar höheren Belastung als ihre Diplom-Vorgänger. Dieser Druck findet sich auch in der Bachelorarbeit wieder. Denn im Vergleich zur Diplomarbeit haben sich auch hier die Ansprüche und Erwartungen deutlich verändert. Doch mit den richtigen Tipps und Strategien lässt sich der Druck Stück für Stück abbauen.

Tipp 1: Wahl des Betreuers

Die Studenten können an den meisten Hochschulen ihren Betreuer selbst wählen. Diese Freiheit sollt man sich zum Vorteil machen: Studierende sollten sich einen Dozenten suchen, der ihr Wunschthema unterstützt und sich dafür interessiert.

Tipp 2: Frühzeitiger Beginn

An jeder Universität gibt es unterschiedliche Stichtage, an denen man sein Bachelorarbeits-Thema einreichen darf. Es ist jedoch zu empfehlen, bereits deutlich vor diesem Datum aktiv zu werden. Studenten sollten schon im Vorfeld nach entsprechender Literatur suchen und sich mit dieser eingehend auseinander setzen. Dementsprechend schnell lassen sich dann auch ein Inhaltsverzeichnis sowie eine Struktur erarbeiten. Sicher, in Zeiten des Internets scheint die Literaturrecherche für viele Studenten ein Thema der Vergangenheit zu sein. Doch um Fachbücher und den einen oder anderen Besuch in der Bibliothek kommt keiner herum.

Tipp 3: Vorbereitung ist das A&O

Für die Bachelorarbeit muss man sich optimal vorbereiten. Dazu gehören zum Beispiel die Einrichtung von Formatvorlagen im Textverarbeitungsprogramm oder die Wahl der passenden Literaturverwaltung. Diese Themen müssen vor dem Beginn der Arbeit geklärt werden.

Tipp 4: Tools beherrschen

Viele Studenten denken, dass sie sich mit Microsoft Word auskennen. Doch können nicht viele von ihnen mit der integrierten Literaturverwaltung umgehen und auch das Ändern von Formatvorlagen verläuft für sie nicht problemlos. Diese Probleme und viele weitere technische Fragen sollten im Vorfeld der Arbeit geklärt werden, damit der Start reibungslos verläuft.

Tipp 5: Strukturierung der Quellen

Eine chaotische Quellensammlung kostet in den Tagen vor der Abgabe den letzten Nerv. Daher ist es wichtig, alle Quellen, die man für die Arbeit verwendet, zu archivieren. Damit erspart man sich hektische Bibliotheksbesuche, panische Literaturrecherchen und schlaflose Nächte.

Tipp 6: Mit Formatvorlagen arbeiten

Open Office, Libre Office, Microsoft Word, Mellel – egal, welches Textverarbeitungsprogramm verwendet wird, Formatvorlagen sind in allen vorzufinden. Layout-Änderungen kurz vor der Abgabe sind mit Formatvorlagen beispielsweise kein Problem.

Tipp 7: Zeitpuffer einplanen

Es ist fundamental wichtig, dass für die Bachelorarbeit genug Zeit eingeplant wird. Damit ist jede einzelne Arbeitsphase gemeint. Das beginnt mit der Themenfindung, geht weiter über die Literaturrecherche zur Literaturarbeit und von dort aus über die Gliederung bis zum Entwurf der Arbeit. Abschließend kommen dann noch Korrekturzeiten und der Druck der Arbeit dazu. 

Tipp 8: Transparenz schaffen

Es ist wichtig, dass Studenten ihrem Betreuer immer den aktuellen Stand ihrer Bachelorarbeit mitteilen. Nur so kann der Betreuer auf Schwächen oder mögliche Argumentationsfehler hinweisen.

(Redaktion)

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