Bildung: Deutsche Universitäten werden für ausländische Studierende immer attraktiver / Foto: pixabay.comBildung: Deutsche Universitäten werden für ausländische Studierende immer attraktiver / Foto: pixabay.com
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Dienstag, 11. August 2015

Bildung: Deutsche Universitäten werden für ausländische Studierende immer attraktiver

Deutsche Universitäten sind bei ausländischen Studenten im internationalen Vergleich sehr beliebt. 2014 erreichte die Zahl der Studenten aus dem Ausland einen neuen Rekord.

Im Jahr 2014 lag die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland erstmals über 300.000. Das geht aus dem Bericht „Wissenschaft weltoffen 2015“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung hervor.

Demnach waren im Jahr 2014 301.350 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 19.000 mehr als 2013. Laut diesem Ergebnis ist Deutschland nach den USA und Großbritannien das beliebteste Gastland für Studenten.

Masterstudiengänge besonders gefragt

Einen besonders großen Zustrom gibt es bei den Masterstudiengängen. Vor allem die Sprach- und Kulturwissenschaften, gefolgt von Ingenieurswissenschaften sind bei den Studierenden aus dem Ausland besonders gefragt. Laut Bericht hat sich die Zahl der Masterstudenten seit 2008 mehr als verdreifacht und liegt derzeit bei 67.000.

 

Jobsuche in Deutschland

Nach Ende ihres Studiums planen rund zwei Drittel der Masterstudierenden aus dem Ausland eine gewisse Zeit in Deutschland zu bleiben. Besonders junge Akademiker aus Osteuropa und Asien wollen eine Anstellung in Deutschland finden.

 

Studierende kommen aus EU

Die Hälfte der ausländischen Studierenden kam laut Bericht aus der EU und ein Drittel aus Asien. Vor allem die Studenten aus China scheinen ein Studium innerhalb Deutschlands sehr zu schätzen. Insgesamt kamen 28.381 Studierende aus China nach Deutschland, gefolgt von Russland (11.126) und Indien (9.372). Weitere wichtige Herkunftsstaaten sind Österreich, Bulgarien, die Türkei, Ukraine, Frankreich, Polen, Italien und Kamerun.

(Redaktion)

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