Vor allem die umliegenden Länder wie England, Österreich und die Niederlande sind bei den deutschen Studenten beliebt. Foto: Tibor Handke  / PIXELIOVor allem die umliegenden Länder wie England, Österreich und die Niederlande sind bei den deutschen Studenten beliebt. Foto: Tibor Handke / PIXELIO
News | Ausland
Mittwoch, 2. Januar 2013

Deutsche Studenten zieht es ins Ausland

Die deutschen Studenten zieht es raus aus der Heimat ins Ausland. Besonders beliebte Studentenländer sind Österreich, die Niederlande und Großbritannien. Die deutschen Studenten im Ausland decken dabei die ganze Fachpalette ab.

Die Studenten in Deutschland werden flügge – es zieht sie nicht nur raus aus dem elterlichen Heim, sondern auch in die weite Welt. 2010 waren rund 127 000 deutsche Studenten an Universitäten im Ausland eingeschrieben, rund 9 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Studenten verdoppelt, die es für ihr Studium ins Ausland zieht. Zumindest in Relation zu denen, die in Deutschland studieren. 2000 kamen 32 deutsche Studierende im Ausland auf 1.000 Studenten in Deutschland.

Angrenzende Länder besonders beliebt

Doch die beliebtesten Länder liegen dabei im europäischen Umland. In Österreich waren 2010 rund 27.000 Deutsche eingeschrieben. Ähnlich beliebt sind die Niederlande, hier studierten im selben Jahr circa 25.000 Deutsche. Auch nach Großbritannien zieht es viele deutsche Studenten, 2010 waren hier rund 15.000. Somit studiert die Hälfte aller ausgewanderten Studenten in diesen drei Ländern.

Gründe für das Auswandern an Universitäten im Ausland sind auch die Studienbedingungen. In Österreich beispielsweise gibt es keine Zulassungsbeschränkung wie in Deutschland und auch keine Studiengebühren.

Beliebte Fächer

In den verschiedenen Ländern gibt es jeweils eine Ansammlung deutscher Studierenden in bestimmten Fächern. In Australien beispielsweise knapp 60 Prozent Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ungarn zieht hingegen vor allem Humanmediziner an. Hier sind drei Viertel der deutschen Studierenden in humanwissenschaftlichen Fächern eingeschrieben. Jeder zweite deutsche Student in Frankreich beschäftigt sich hingegen mit Kulturwissenschaften, Sprachen oder Sport.

(Redaktion)

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