Duales Studium wird beliebter / Foto: pixabay.comDuales Studium wird beliebter / Foto: pixabay.com
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Donnerstag, 24. September 2015

Duales Studium wird beliebter

Zahlreiche Unternehmen setzen in Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen auf ein Duales Studium. Gerade in Zeiten des Bachelor-Master-Systems sei es wichtig, die Studierenden berufsfähig zu machen, so Experten.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Abiturienten stark zugenommen, die meisten von ihnen streben ein Studium an. Auf der anderen Seite fehlt es an Nachwuchskräften im Handwerk und anderen klassischen Ausbildungsunternehmen. Ein Ausweg: Möglichkeiten für ein Duales Studium schaffen. Es soll ein Gewinn für beide Seiten bedeuten. Die Studierenden können sich durch ihr eigenes Einkommen unabhängig finanzieren und sind durch die doppelte Ausbildung in Theorie und Praxis perfekt auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Die Unternehmen wiederum binden die Studierenden durch ihre Unterstützung stark an sich und haben nach deren Abschluss Arbeitnehmer, die mit ihren Fähigkeiten genau dem Unternehmensprofil entsprechen.

Derzeit wird das Duale Studium vor allem im Bankensektor, aber auch im öffentlichen Dienst, im Kaufmännischenbereich, der Dienstleistungsbranche oder in technischen Bereichen, wie Maschinenbau angeboten.

Die Dualen Studiengänge sind begehrt. Laut aktuellen Umfragen möchte ein Drittel der Studienanfänger gerne den parallelen Ausbildungsweg einschlagen. Auf Grund des begrenzten Angebots sind es derzeit aber noch unter vier Prozent. Rund 910 duale Studiengänge werden in Deutschland meist an Fachhochschulen, dualen Hochschulen und Berufsakademien angeboten. Gerade Nichtakademiker-Kinder wollen von dem Modell profitieren. Doch neuere Umfragen zeigen: Es ist nicht immer möglich von dem Gehalt allein zu leben. Oft müssen zwei Wohnungen, eine am Ausbildungs- und eine am Studienort bezahlt werden und nur manche Firmen zahlen nach Tarif. Nur 22 Prozent der Studierenden gaben an, ihr Leben durch ihr Gehalt finanzieren zu können. Viele bekommen zusätzliche Unterstützung von ihren Eltern oder haben einen Zweitjob.

(Redaktion)

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