Eine WG mit Freunden – ist das eine gute Idee? / Foto: pixabay.comEine WG mit Freunden – ist das eine gute Idee? / Foto: pixabay.com
News | Leben, Wohnen
Donnerstag, 2. Juli 2015

Eine WG mit Freunden – ist das eine gute Idee?

Natürlich liegt es Nahe mit den Freunden zusammen zu ziehen, wenn sie ebenfalls an der gleichen Uni studieren oder im selben Ort arbeiten wie man selbst. Doch bringt das Zusammenziehen mit Freunden nicht nur Vorteile mit sich. Man sollte daher im Vorfeld genau definieren, wie man sich das gemeinsame WG-Leben vorstellt. So können Streitigkeiten bereits frühzeitig aus dem Weg geräumt werden.

Mit Freunden eine WG zu gründen, klingt im ersten Moment nach einer super Idee: Man hat seine Liebsten um sich, kann mit ihnen jede freie Minute verbringen und hat immer jemanden mit dem man reden kann. Allerdings sollte diese Entscheidung nicht unüberlegt getroffen werden, denn mit Freunden zusammen zu ziehen, ist nicht nur mit Vorteilen verbunden.

Die einen haben gute Erfahrung mit dem Thema „WG mit Freunden“ gemacht: Sie kochen gemeinsam, veranstalten gemütliche DVD-Abende und schmeißen zusammen unvergessliche WG-Partys. Sie brauchen noch nicht einmal so etwas wie einen Putzplan, weil einfach jeder mit anpackt. Sie verstehen sich blind und erledigen auch mal gerne den Einkauf für den jeweils Anderen – ist doch gar kein Problem! Schließlich ist man befreundet! Doch ganz ehrlich, wie lange geht so etwas gut?

Diese Glücks-Erfahrungen machen leider nur die Wenigstens von uns. Die meisten verstehen keinen Spaß mehr, wenn man die Haare des jeweils anderen aus dem Abfluss ziehen muss oder die angetrockneten, dreckigen Teller von der letzten WG-Party abspült, bei der man noch nicht einmal anwesend war!

Nicht selten tritt in solchen Situationen der Fall ein, dass gute Freunde anfangen, sich gegenseitig zu provozieren: Sie lassen Dinge absichtlich stehen, essen den Lieblingsjoghurt des Freundes auf oder nehmen sogar das gekauftes Klopapier mit auf’s eigene Zimmer, sodass der andere wieder neues kaufen muss. Die Liste der Intrigen kann lang werden. Doch die Konsequenz daraus, ist eine zerrüttete Freundschaft. In der aus Liebe Hass wird und in der man dem Freund oder der Freundin nicht einmal mehr „Hallo“ sagt.

Daher sollte man sich nicht spontan für ein gemeinsames Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft entscheiden – es könnte eine gute Freundschaft auf dem Spiel stehen! Man sollte besser vorab über die jeweiligen Ansichten zum Zusammenleben sprechen.

Aber auch wenn die Vorstellungen zum größten Teil übereinstimmen, gibt es immer Zeiten, in denen der Mitbewohner anders tickt, als es für gewöhnlich der Fall ist. Es sollte jedem deswegen klar sein, dass es keine Garantie für ein lockeres Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft gibt.

Aber auch die schlechtesten Voraussetzungen müssen nicht immer zu einer kaputten Freundschaft führen. Man sollte sich daher die Zeit nehmen und das Zusammenleben mit den Freunden testen.

(wg_admin)

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