Einrichtungstipps für Studenten / Foto: pixabay.comEinrichtungstipps für Studenten / Foto: pixabay.com
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Dienstag, 15. September 2015

Einrichtungstipps für Studenten

Die erste eigene Wohnung oder auch das erste eigene WG-Zimmer ist etwas ganz besonderes. Auf einmal darf man selbst entscheiden, wie man die eigenen vier Wände gestalten möchte. Doch sollte hierbei Einiges beachtet werden.

Ist der Mietvertrag erst einmal unterschrieben, wartet meist das leere Zimmer auf einen. Doch wie gestaltet man einen Raum wohnlich? Mit einigen Tipps ist für Gemütlichkeit schnell gesorgt.

Schritt 1: Die Frage „Was will ich?“       

Ein WG-Zimmer ist oft Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer in einem. Bevor man sich an die Einrichtung des Raumes macht, sollte daher klar sein, wie viel Raum die einzelnen Bereiche einnehmen sollen. Hierfür ist es wichtig, dass man sich Gedanken über seinen Tagesablauf und den damit verbundenen Bedürfnisse macht. Anschließend können Prioritäten gesetzt werden.

Schritt 2: Die Frage „Was habe ich bereits?“

Vor dem Möbelkauf sollte man sich darüber im Klaren werden, was man wirklich braucht und welches Mobiliar man bereits besitzt. Man muss sich bewusst machen, wie der Raum funktioniert: quadratisch oder länglich? Hohe oder niedrige Decken? Wo sind Tür und Fenster? Wo gibt es große Wandflächen? Woher kommt das Licht?

Wichtig ist, dass man den hellsten Platz im Raum für den Schreibtisch reserviert. Von dort aus kann man weiterplanen. Zudem ist es wichtig, das Zimmer vor dem Möbelkauf auszumessen und einen Grundriss zuzeichnen.

Schritt 3: Die Frage „Woher bekomme ich kostengünstig Möbel?“

Wer es eher praktisch mag, der sollte Verwandte, Bekannte, Eltern und Freunde der Eltern nach Möbeln fragen. In fast jedem Keller stehen ausrangierte Möbel, die keiner mehr will oder braucht. Falls das Ergebnis nachher im Zimmer zu wild aussieht, kann man verschiedene Möbel in einer Farbe lackieren.

Wer eher gerne sammelt, für den ist der Flohmarkt genau das Richtige. Hier ist allerdings Geduld und Handelsgeschick angebracht. Wem etwas gefällt, der sollte das nicht zu schnell zeigen. Lieber ein wenig zögern und noch einmal eine Runde über den Flohmarkt schlendern, so bekommt man oft einen besseren Preis. Bei Möbeln gilt zudem: Am besten kurz vor Feierabend kaufen. Dann wollen die Händler alles loswerden, um sie nicht wieder nach Hause zu schleppen.

Wer mehr Wert auf individuelle Möbel legt, der baut seine Möbel selbst. Bauanleitungen für günstige und unkomplizierte Betten, Stühle und Schreibtische gibt es zum Beispiel vom Berliner Architekten Van Bo. Wer keine Kreissäge besitzt, kann in vielen Städten Co-Working-Werkstätten nutzen, etwa das Betahaus in Berlin, die Dingfabrik in Köln oder das Haus der Eigenarbeit in München. Oft werden dort auch Kurse für Einsteiger angeboten.

Schritt 4: Die Fragen „Welche Farbe und welches Licht?“

Weiße Wände kann jeder? Doch bevor man drei Eimer seiner Lieblingsfarbe kauft, sollte man sich Gedanken über die Farbwirkung im Raum machen. So können zu intensive Töne kleine Räume erschlagen. Das Gleiche gilt auch für dunkle oder massive Möbel. Schmale Längsstreifen lassen den Raum höher wirken, Querstreifen dagegen niedriger, ebenso eine farbige Decke.

Auch die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Wirkung des Raumes. Sie kann einen Raum größer erscheinen lassen. Zudem sollte man auf eine indirekte Beleuchtung im Raum setzen. Einzelne Lichtpunkte wirken hingegen kalt und machen den Raum ungemütlich.

Schritt 5: Die Frage „Wie halte ich Ordnung?“

Bereits beim Umzug, kann man für mehr Ordnung sorgen. Die Frage „Was brauche ich wirklich?“ ist hier unumgänglich. Wer das Zimmer zu voll stellt, hat schnell Mühe, alles geordnet unterzubringen. Dabei lässt sich auch in kleinen Zimmern leicht Stauraum schaffen.

Ein Holzbrett als Regalboden über der Tür eignet sich hervorragend als Ablagefläche für Dinge, die man nicht regelmäßig braucht. Mittelhohe Betten bieten die Möglichkeit, den toten Raum unterm Bett zu nutzen. Zudem sind Schubladen und Boxen perfekte Stauräume. Ein Mülleimer sowie ein Behälter für Schmutzwäsche sind außerdem in einem Zimmer notwendig.

(Redaktion)

Eine Antwort auf Einrichtungstipps für Studenten

  1. Yvonne Kuefer sagt:

    Vielen Dank für die tollen Einrichtungstipps! Meine Freundin hat eine relativ kleine Wohnung und sich deswegen an einen Innenarchitekten gewand. Das Endergebnis ist echt super. Viele Grüße Yvonne

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