Wer sich für Computerspiele interessiert, sollte über ein Games-Studium nachdenken. Foto: lamont_cranston / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0Wer sich für Computerspiele interessiert, sollte über ein Games-Studium nachdenken. Foto: lamont_cranston / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0
News | Studiengänge
Mittwoch, 8. Mai 2013

Games Studium erfreut sich zunehmender Beliebtheit

Ihr Hobby zum Beruf machen, das wollen seit Kurzem 130 Studenten an den Niederlassungen des SAE Institutes in Deutschland. Sie haben dort ein Games Studium begonnen und möchten damit ihren Weg in die Spieleindustrie vorbereiten. Zwei Bachelorstudiengänge stehen derzeit zur Auswahl.

Spielerisch zum Bachelor? So wird es wohl beim Games-Studium nicht laufen, obgleich der Name eine solche Schlussfolgerung zuließe. Aber wie in jedem anderen Studiengang stecken ebenfalls in den beiden Studiengängen „Game Programming“ und „Game Art & 3D Animation“ jede Menge Arbeit, bis ein erfolgreicher Abschluss winkt. Angeboten wird das Bachelorstudium vom SAE Institute. Es ist die größte private Ausbildungseinrichtung auf der ganzen Welt mit Schwerpunkt Medienberufe. In Deutschland sind Niederlassungen in acht Großstädten zu finden. Bereits seit 2006 werden in Berlin und München die beiden Studiengänge angeboten. Aufgrund des großen Erfolges wurde das Angebot immer weiter auf die anderen Standorte ausgebaut.

„Game Art & 3 D Animation“ besonders beliebt

Vor allem „Game Art & 3 D Animation“ erfreut sich großer Beliebtheit bei den Studenten. In diesem Jahr wird der Studiengang ebenfalls ihn Leipzig und Frankfurt am Main eingeführt. Das Studium verläuft praxisorientiert und nimmt zwei Jahre in Anspruch. Die Inhalte des Bachelorstudiums und des SAE Diploma werden zeitgleich in den ersten 18 Monaten vermittelt. Das SAE Diploma befasst sich mit den technisch-handwerklichen Kenntnissen. Das letzte Halbjahr ist ausschließlich den Bachelorthemen vorbehalten. Wer die Abschlussprüfungen mit Erfolg besteht, darf sich künftig Bachelor of Arts/Science (Hons.) Interactive Animation beziehungsweise Bachelor of Science (Hons.) Games Programming nennen. Die Validierung der Abschlüsse erfolgt durch die Middlesex University (London).

Kreativität und Fantasie sind gefragt

Die beiden Medienstudiengänge erfordern neben dem Erfüllen der üblichen Zulassungsvoraussetzungen einige persönliche Eigenschaften. Am Anfang stehen nämlich Zeichnen, Konzeption und 2D-Animation im Vordergrund. Auf dieser Grundlage erfolgt die Vermittlung weiterführender Fertigkeiten. Ein hohes Maß an Kreativität und Phantasie ist daher gefragt. Von Vorteil sind Vorkenntnisse im Umgang mit Computern und im Erstellen von Animationen. Da die Spielebranche boomt und auch gute Zukunftsperspektiven hat, muss sich keiner der aktuell 130 Studenten vor der Arbeitslosigkeit fürchten.

(Redaktion)

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