Gesetzliches, Kaution etc. / Foto: pixabay.comGesetzliches, Kaution etc. / Foto: pixabay.com
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Dienstag, 7. Juli 2015

Gesetzliches, Kaution etc.

Günstig und immer was los. Eine Wohngemeinschaft ist oft die erste Wahl bei Studierenden und Azubis. In Sachen Mietrecht gibt es hier ein paar Punkte zu beachten.

Studierende und Azubis wählen als ihr erstes eigenes Heim oft eine Wohngemeinschaft. Meist mit finanziellem Hintergedanken, oft aber auch, weil es geselliger ist. Ob man zu Freunden zieht oder sich Leute für eine neue Wohngemeinschaft zusammensucht, die Wohngemeinschaft stellt einen Sonderfall im Mietrecht dar. Je nach Vertrag wird zum Beispiel die Kaution unterschiedlich aufgeteilt. Auch die Haftung für Miete und Schäden richtet sich danach.

Es gibt keine ausdrückliche gesetzliche Regelung, deshalb können verschiedene Mietvertragsvarianten abgeschlossen werden. Die wichtigsten Punkte sind: es handelt sich um die Vermietung an eine Wohngemeinschaft und diese ist dazu berechtigt ohne die Zustimmung des Vermieters einzelne Mitglieder auszuwechseln.

Ein oder mehrere Hauptmieter

In diesem WG-Modell gibt es einen Hauptmieter. Alle weiteren Personen sind dessen Untermieter und haben einen entsprechenden Vertag mit ihm, nicht mit dem Vermieter. Allerdings wollen nicht alle Vermieter dieser Variante zustimmen, da sie so keine Kontrolle über die Mieter haben. Und auch die Untermieter sind abhängig von dem Hauptmieter. Wird diesem gekündigt müssen die anderen WG-Mitglieder eventuell auch ausziehen. Der Hauptmieter trägt außerdem die alleinige Verantwortung für die Miete. Das kann schnell zu Streit führen, wenn ein anderer nicht pünktlich zahlt. Um das zu umgehen, können alle Mieter als Hauptmieter im Vertrag stehen.

Einzelverträge

In einer weiteren Variante haben alle Mieter einen eigenen Vertrag mit dem Vermieter. Er entscheidet dann auch wer in der Wohnung wohnt. Für die Mitbewohner ist es die unabhängigere Variante, da jeder nur für sich selbst und seine Miete verantwortlich ist.

Es herrscht oft viel Fluktuation in den Wohngemeinschaften. Vereinbarungen über Schönheitsreparaturen sollten auch in Untermietverträgen festgehalten sein. Wer sich absichern will, ist bei einem Mietverein gut aufgehoben. Viele bieten günstige Studententarife an.

(wg_admin)

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