Auslandsstudium – Tipps

Die Deutschen hat in den letzten Jahren vermehrt das Fernweh gepackt. Passend dazu das deutsche Wort „wanderlust“, welches Einzug in den englischen Sprachraum genommen hat. Auch für Studenten gilt: Ab ins Ausland!

Für wanderlustige Studenten hat das Auslandsstudium gleich mehrere Vorteile: Sie können ihre Sprachkenntnisse vertiefen, sammeln Auslandserfahrung – welche bei Arbeitgebern aller Branchen gern gesehen ist – und können gleichzeitig eine tolle Zeit mit reisen und studieren verbringen. Damit es nicht zu unschönen Erlebnissen kommt, sind eine gute Organisation und Vorbereitung das A und O.

Rechtzeitig Gedanken machen. Was will ich erreichen und während des Auslandsaufenthaltes lernen? Welches Land interessiert mich? Hier ist es sinnvoll sowohl mit Freunden und Familien darüber zu diskutieren als auch mit dem Ansprechpartner der jeweiligen Universität.

Recherchieren. Bis wann muss ich mich bewerben? Welche Unterlagen, Sprachtests oder Bescheinigungen brauche ich dafür? Wie hoch sind die Lebenserhaltungskosten und gibt es Studiengebühren? Hier helfen die Seiten der Partnerunis, das Akademische Auslandsamt der eigenen Uni und Erfahrungen von Kommilitonen.

Finanzierung klären. An vielen ausländischen Universitäten ist das Studieren viel teurer als in Deutschland. Deshalb muss rechtzeitig geklärt werden, ob man eine ERASMUS-Förderung bekommt, einen Stipendium des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) beantragen muss oder ob sonstige Förderungen infrage kommen. Ein Tipp: Auslands-Bafög kann man unter Umständen auch bekommen, wann keinen Anspruch auf Inlandsbafög hat.

Wohnung, Visum und Co. Spätestens sechs Monate vor Beginn des Auslandssemesters sollte man sich auf die Suche nach einer Wohnung oder einem Zimmer machen. Hier helfen Heimat- oder Zielhochschule. Je nach Land muss außerdem ein Visum beantragt werden oder einige Schutzimpfungen gemacht werden.

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Lerntipps für Studenten in der Prüfungsphase

Der Kopf raucht, die Nervosität steigt und der Kaffeekonsum ist ungesund hoch – die Prüfungsphase. Oft müssen sogar mehrere Klausuren in einer Woche geschrieben werden. Ein paar Tricks helfen, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

1.     Was und wie viel?

Zunächst sollte der Stoff gesichtet werden. Was wurde in den Vorlesungen und Seminaren besprochen, hat der Dozent den Stoff in irgendeiner Weise eingeschränkt und welche Erfahrungen haben die älteren Kommilitonen  gemacht?

2.     Planen

Der frühe Vogel fängt den Wurm, das ist klar. Außerdem bleibt dann längerfristig etwas von dem Stoff hängen. Wer für mehrere Prüfungen auf einmal lernen muss oder sich nicht gut motivieren kann, sollte einen genauen Lernplan aufstellen, dieser strukturiert und spornt gleichzeitig zum Erreichen der Ziele an.

3.     Belohnungen und Pausen

Nach ein bis zwei Stunden intensiven Lernens ist eine zwanzigminütige Pause angebracht, sagen Hirnforscher. So kann der Stoff vom Gehirn verarbeitet werden und man schöpft wieder neue Energie, um fortzufahren.  Dieser Prozess sollte nicht durch Fernsehen oder Surfen gestört werden. Diese Reizüberflutung kann dazu führen, dass das Gelernte direkt wieder überschrieben wird. Außerdem sollte nicht mehr als sechs Stunden am Tag gelernt werden. Kleine Belohnungen wie ein Treffen mit Freunden oder Schokolade fördern die Konzentration.

4.     In eigenen Worten

Alles, was man selbst aufgeschrieben hat, behält man leichter. Deshalb sollte nach dem Lesen eines Textes dieser, nach Themenfeldern geordnet, zusammengefasst werden. Das gilt auch für Vorlesungsmitschriften.

5.     Austauschen

Noch besser, als den Lernstoff zusammen zu fassen, ist das Lernen mit Kommilitonen. Wissenslücken können gegenseitig gestopft werden und man bekommt ein Gefühl dafür, wie viel man wirklich schon weiß.

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Uni oder FH?

Circa ein Drittel der Studenten studiert heute an einer Fachhochschule (FH), so die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Dennoch gibt es noch zahlreiche Klischees, die zum Teil gar nicht mehr richtig sind.

An einer FH kann man auch ohne Abitur studieren. Viele schätzen das Studium dort deswegen als weniger qualifizierend ein. Allerdings ist es seit längerem auch möglich an einer Uni mit Fachabitur zu studieren und ein Abschluss an der FH befähigt dazu den Master an einer Universität zu machen.

Bei den Karrierechancen sieht es schon etwas anders aus. Durch das Studium an einer FH wird man zum Praktiker ausgebildet. Geforscht wird meist nicht, allerdings sind FH-Abgänger in der Regel deutlich besser auf den Berufsalltag vorbereitet als Uni-Absolventen. Nicht zuletzt auf Grund zahlreicher Pflichtpraktiker. Vor ein paar Jahren hatte man bei einigen Managementunternehmen, wie beispielsweise McKinsey, als FH-Abgänger noch keine Chance einen Job zu bekommen, heute stellen sie auch Absolventen von Fachhochschulen ein. Meist zählen für Arbeitgeber vor allem Abschlussnote und sonstige Qualifikationen beziehungsweise Arbeitserfahrung. Auf Grund des Fachkräftemangels gibt es, zumindest laut der Fachhochschulen, auch keine Unterschiede zwischen den Gehältern. Das mag sich von Branche zu Branche unterscheiden, allerdings gibt es auch statistische Unterschiede zwischen verschiedenen Universitäten. Absolventen der Wirtschaftswissenschaften steigen beispielsweise mit einem Gehalt von 48.337 Euro ein und Absolventen aus Marburg mit 45.977 Euro.

An der FH sind die Studiengänge öfter verschult. Es gibt feste Stundenpläne, kleinere Seminargruppen und generell mehr Seminare als Vorlesungen. Die Lernatmosphäre ist also anders. Generell gibt es aber kein besser oder schlechter. Es kommt auf die jeweiligen Ansprüche und Erwartungen der Studierenden an. Allerdings werden einige Fächer, wie zum Beispiel Germanistik oder Geschichte nur an Universitäten gelehrt.

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Kein gesetzlicher Mieterschutz in Studentenwohnheimen

Sie sind günstig, (teil-) möbliert, haben einen guten Anschluss an die Universität und man lernt schnell neue Leute kennen: Studentenwohnheime. Ein Zimmer mit oder ohne Bad und Küche –  Internet, Staubsauger und Geschirr sind meist vorhanden. Ein Traum für jeden Studenten. Allerdings sind sie ausgenommen von vielen Regelungen des gesetzlichen Mieterschutzes.

In Studentenwohnheimen ist es Gang und Gäbe, in anderen Mietverhältnissen allerdings gesetzlich unterbunden: befristete Mietverträge sind im Studentenwohnheim die Regel und das hat einen guten Grund. Durch diese Ausnahme von gesetzlichen Mieterschutz haben theoretisch alle Studenten die Möglichkeit zumindest zeitweise im Studentenwohnheim zu wohnen. Das Recht auf Befristung ist deshalb sogar gesetzlich verankert.

Wird einem Mieter gekündigt, so muss das eigentlich vonseiten des Vermieters begründet werden. Diese Regel ist bei Mietverträgen in Studentenwohnheimen ebenfalls außer Kraft gesetzt. Eine Regel, die gleich ist, ist die Kündigungsfrist. Diese beträgt auch in den Wohnheimen für beide Seiten die gesetzliche Frist von drei Monaten. Oft lassen sich Vermieter aber auch darauf ein, dass von den Studenten selbstständig ein Nachmieter gesucht wird, sodass die Kündigungsfrist entfällt oder zumindest aufgelockert ist.

Der Mietpreisbremse mit den gesetzlichen Kappungsgrenzen gilt für Bewohner von Studentenwohnheimen ebenfalls nicht. Betreiber müssen sich nicht an örtlichen Mietpreisspiegel halten. Ein Student muss eine Mietpreiserhöhung akzeptieren, sonst kann dies einen Kündigungsgrund darstellen.

Die Vorteile wie günstige Miete, nette Kontakte und eine vollständige Ausstattung werden somit von Vermieterbegünstigungen überschattet. Allerdings machen wohl die meisten Studenten positive Erfahrungen in den Wohnheimen.

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Bildung: Deutsche Universitäten werden für ausländische Studierende immer attraktiver

Deutsche Universitäten sind bei ausländischen Studenten im internationalen Vergleich sehr beliebt. 2014 erreichte die Zahl der Studenten aus dem Ausland einen neuen Rekord.

Im Jahr 2014 lag die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland erstmals über 300.000. Das geht aus dem Bericht „Wissenschaft weltoffen 2015“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung hervor.

Demnach waren im Jahr 2014 301.350 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das sind 19.000 mehr als 2013. Laut diesem Ergebnis ist Deutschland nach den USA und Großbritannien das beliebteste Gastland für Studenten.

Masterstudiengänge besonders gefragt

Einen besonders großen Zustrom gibt es bei den Masterstudiengängen. Vor allem die Sprach- und Kulturwissenschaften, gefolgt von Ingenieurswissenschaften sind bei den Studierenden aus dem Ausland besonders gefragt. Laut Bericht hat sich die Zahl der Masterstudenten seit 2008 mehr als verdreifacht und liegt derzeit bei 67.000.

 

Jobsuche in Deutschland

Nach Ende ihres Studiums planen rund zwei Drittel der Masterstudierenden aus dem Ausland eine gewisse Zeit in Deutschland zu bleiben. Besonders junge Akademiker aus Osteuropa und Asien wollen eine Anstellung in Deutschland finden.

 

Studierende kommen aus EU

Die Hälfte der ausländischen Studierenden kam laut Bericht aus der EU und ein Drittel aus Asien. Vor allem die Studenten aus China scheinen ein Studium innerhalb Deutschlands sehr zu schätzen. Insgesamt kamen 28.381 Studierende aus China nach Deutschland, gefolgt von Russland (11.126) und Indien (9.372). Weitere wichtige Herkunftsstaaten sind Österreich, Bulgarien, die Türkei, Ukraine, Frankreich, Polen, Italien und Kamerun.

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Studienkredite: Belastung oder Chance?

Es hört sich an wie ein Traum. Man muss nicht arbeiten, muss seinen Eltern nicht den letzten Cent aus der Tasche ziehen und hat trotzdem genügend Geld zum Leben.

Studierende haben die Möglichkeit spezielle Kredite anzunehmen und so ihr Studium sowie ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Schon einmal vorweg genommen, die Qualität von Studienkrediten ist insgesamt gut. Das hat der Studienkredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung ergeben. Es wurden Zugang, Kapazität, Kosten, Risiken und Flexibilität der Angebote getestet. Ein Nachteil bei allen Studienkrediten: Wer abbricht, hat Pech. Meist werden die Zahlungen bei der Exmatrikulation eingestellt und bei einigen Anbietern muss das Darlehen sofort zurückgezahlt werden. Auch bei einer Wiederaufnahme des Studiums oder einem Fachwechsel ist eine weitere Förderung oft nicht möglich. Bafög oder Stipendien sind deshalb meist die bessere Wahl. Dennoch haben Studienkredite auch Vorteile. Als Ergänzung zu einer anderen Finanzquelle oder als Einkommensquelle während der Abschlussarbeit eignen sich die meisten Angebote gut. Der Studienkedit-Test ergab allerdings, dass für eine langfristige Finanzierung ein Kredit eher ungeeignet ist. Um wirklich die besten Konditionen für die eigene Ausgangslage zu finden, sollten verschiedene Angebote eingeholt werden und auch die Finanzberatung des Studierendenwerks hilft bei der Entscheidung.

Am besten schnitt das Angebot der Sparkasse Herford ab. Der Anbieter erhielt in allen Kategorien Bestnoten. Spitzenergebnisse in vier der fünf Kategorien erhielten der Brain Capital LL.M. Bildungsfonds und der MBA-Bildungsfonds. Ebenfalls der Studienkredit von Career Conzept, der apoStudienkredit sowie der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes. Der am meisten nachgefragte Kredit der KfW-Bank hat hingegen Punkt wegen relativ hoher Zinsen und der maximalen Auszahlungssumme von 650 Euro pro Monat abgezogen bekommen.

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Teuerste Unistädte Deutschlands

Chemnitz: 199 Euro. Münster: 313 Euro. Aber es geht noch teurer. Mancherorts bezahlen Studierende über 500 Euro für ein WG-Zimmer.

Studierenden steht oft nur wenig Geld zur Verfügung. Der größte Anteil davon geht für Fixkosten drauf, wie zum Beispiel für die Miete. Je nach Unistandort kann diese stark variieren. Kürzlich wurde Köln (350 Euro/Zimmer) vom Deutschen Studentenwerk (DSW) zur teuersten Unistadt in Deutschland gekürt. Hier zahlen Studierende am meisten für ein durchschnittliches WG-Zimmer. Doch stimmt das überhaupt? In München zahlen Studierende meist 500 Euro und mehr. Hier ist die Bezahlung für Studentenjobs allerdings sehr gut. Nirgendwo ist das Verhältnis zwischen Einkommen und Mietpreisen besser als in München. Ebenfalls teure Gegenden sind Frankfurt am Main, Stuttgart und Konstanz. Hier liegen die Mietpreise um die 400 Euro. In den vergangenen Jahren sind die Preise deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Wintersemester 2012 stieg der WG-Zimmerpreis in Frankfurt beispielsweise um mehr als zwölf Prozent. Insgesamt sind die Preise von 2013 bis 2014 um circa fünf Prozent gestiegen

Auch für WG-Zimmer gilt: Im Osten Deutschlands wohnt es sich am günstigsten. Rund 200 Euro zahlt man hier für ein durchschnittliches WG-Zimmer. Der günstige Osten hat natürlich auch Ausnahmen. In Rostock beispielsweise sind die Mieten überdurchschnittlich hoch und der Verdienst für Studierende eher gering. Auch Hamburg kommt bei diesem Vergleich nicht gut weg. Denn, nirgendwo ist das Verhältnis zwischen studentischem Einkommen und Zimmerpreis schlechter als hier. In Flensburg, Wuppertal und Frankfurt (Oder) ist das Verhältnis zwischen Miete und Arbeitsaufwand am besten.

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Bachelor oder Master?

Nach dem Bachelorstudium wissen viele Akademiker nicht, wie es für sie weitergehen soll. Die Möglichkeiten scheinen endlos: Weiterstudieren, Arbeit suchen oder erst mal ins Ausland gehen?

 

Ist der Bachelor erst einmal in der Tasche, stehen viele Absolventen vor der Frage: Wie soll es weitergehen? Master? Arbeiten? Ausland? Fragen über Fragen, auf die jeder seine eigene Antwort finden muss:

 

Der Bachelor

Das Bachelorstudium vermittelt die wichtigsten Grundlagen und Arbeitsweisen im gewählten Studiengebiet. Beim sogenannten Ein-Fach-Bachelor konzentriert man sich schwerpunktmäßig auf ein Studiengebiet. Beim Zwei-Fach-Bachelor kombiniert man zwei gleichberechtigte Fächer oder ein Haupt- und ein Nebenfach. Die Regelstudienzeit umfasst beim Bachelor sechs oder acht Semester. Auslandsaufenthalte können innerhalb des Studiums zudem wahrgenommen werden.

 

Einige Arbeitgeber erwarten für manche Positionen einen Masterabschluss. Das gilt zum Beispiel für wissenschaftliche Mitarbeiterstellen an Universitäten und häufig für Arbeitsplätze in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen. Laut einer Studie des Staufenbiel-Instituts steigt aber die Akzeptanz des Bachelorabschlusses bei Unternehmen seit Jahren. Sie liegt zurzeit bei 85 Prozent.

 

Je größer das Unternehmen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dort Bachelorabsolventen eingestellt werden. In größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sind inzwischen bis zu zwei Drittel aller Neueinstellungen Bachelors. Doch viele Unternehmen zahlen Masterabsolventen ein etwas höheres Einstiegsgehalt. Sie wollen somit den zusätzlichen Wissenserwerb entsprechend honorieren. Da allerdings die Bachelors früher in den Beruf starten, steht bei ihnen auch früher die erste Gehaltserhöhung an.

 

Der Master

Wer seinem Bachelor-Fach treu bleiben will, hat zwei Möglichkeiten: Er kann einen breit angelegten Master oder aber ein enger zugeschnittenes Programm wählen. Wie der Bachelor ist auch der Master in Module gegliedert, für die Creditpoints vergeben werden – für beide zusammen sind es 300 Punkte. Am Ende des Studiums müssen die Studenten eine Masterarbeit schreiben, für die sie vier bis sechs Monate Zeit haben. Dafür gibt es zwischen 15 und 30 Creditpoints.

 

Für das Masterstudium kann man nicht nur an eine andere Hochschule wechseln, sondern auch ein neues Fach wählen. Prinzipiell ist die Auswahl an solch offenen Masterprogrammen groß. Doch ist es schwierig, einen Platz für den Wunschmaster zu bekommen, da jede Hochschule selber entscheidet, welches Erststudium sie akzeptiert.

 

Das wichtigste Zulassungskriterium für einen Masterstudium ist jedoch die Bachelornote. Zudem werden ein Motivationsschreiben und bestimmte Zusatzqualifikationen verlangt. Manche Hochschulen laden die Bewerber auch zum Auswahlgespräch ein.

 

Fest steht: Es gibt kein Richtig oder Falsch – jeder muss sich seine eigene Karriereleiter bauen, und selbst entscheiden, ob er nach dem Bachelor ins Berufsleben einsteigen oder weiterstudieren möchte.

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Richtig Sparen als Student

Als Student muss man in der Regel auf jeden Cent achten. Trotz Bafög bleibt meistens nach Abzug von Miete, Strom, Wasser, Essen und Getränke sowie Studienunterlagen nicht mehr viel auf dem Konto übrig. Daher ist man als Student auf effektive Spartipps angewiesen. Doch mit den richtigen Tipps bekommt man schnell seine Finanzen in den Griff!

 

Das Leben als Student bedeutet für die meisten: finanzielle Einschränkung, trotz Bafög und Nebenjob. Denn nach Abzug der monatlichen Fix-Kosten bleibt oft nicht viel im Portemonnaie. Das muss nicht sein! Mit den richtigen Tipps lässt sich leicht Geld sparen:

 

1. Spartipp: Finanztabellen

Um Geld zu sparen, sollte man immer seine persönlichen Finanzen im Blick behalten. Hilfreich kann hierbei eine Excel-Tabelle sein, die alle monatlichen Verbindlichkeiten und Einkünfte beinhaltet. Dank dieser Übersicht kann man schnell abschätzen, wie viel Geld für variable Ausgaben noch bleibt.

 

2. Spartipp: Konten für junge Leute

In der Regel erhalten Studierende ein kostenloses Girokonto. Hierzu gehört auch eine EC-Karte. Einige Banken bieten jungen Leuten auch eine kostenlose Kreditkarte an. Diese kann zwar bei Bestellungen im Internet nützlich sein, birgt aber auch die Gefahr, sehr schnell sehr viel Geld auszugeben.

 

3. Spartipp: Krankenversicherung

Wenn man als Student mehr als 400 Euro verdient, ist man nicht mehr durch die Familienversicherung krankenversichert. In diesem Fall muss man sich selbst versichern. Die Höhe der Krankenversicherungs-Kosten richtet sich in einer gesetzlichen Versicherung danach, wie viel man verdient. Studenten, die sich selbst versichern müssen, haben allerdings die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Beide bringen Vor- und Nachteile, über die man sich im Vorfeld bei der jeweiligen Krankenkasse informieren sollte.

 

4. Spartipp: Gutscheinaktionen

Internetportale wie Groupon.de oder Dailydeal.de bieten Rabattaktionen an. Hier findet man Gutscheine für jedes Segment: Sei es Rabatte für Restaurants, Spas, Hotels oder Friseure – Sparfüchse können hier mit Rabatten von 30 bis 70 Prozent rechnen.

 

5. Spartipp: Kundenkarten

Wer nicht auf schöne Klamotten oder angesagte Clubs verzichten möchte, der sollte an den Kundenprogrammen seiner Lieblingsunternehmen und -clubs teilnehmen. Sie bieten die Möglichkeit, vergünstigt an Angebote zu kommen oder Prämien zu erhalten.

 

6. Spartipp: Studententarife

Ob beim Verkehrsverbund, beim Friseur, beim Theater- oder Museumsbesuch – Studententarife sind bei vielen Dienstleistern und Institutionen üblich! Dank des Studentenausweises können die angehenden Akademiker hier richtig viel Geld sparen.

Extra-Tipp: Am besten immer sofort nachfragen, ob es auch einen günstigeren Studententarif gibt. Einige kleine Unternehmen werden kulanzhalber ein Angebot unterbreiten, größere haben hingegen einen Studententarif fest im Programm.

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Studienabbruch – Drama oder Chance?

Ist man ein Versager, wenn man sein Studium vorzeitig abbricht? Ganz und gar nicht. Firmen konzentrieren sich heute sogar verstärkt auf Studienabbrecher, um sie für Ausbildungsberufe zu rekrutieren.

Die Abbrecherquote liegt bei Bachelorstudierenden bei knapp 30 Prozent. Bei den naturwissenschaftlich-mathematischen Studiengängen ist die Qutote teilweise deutlich höher. Da sich hinter den Abbrechern eine attraktive Zielgruppe für Handwerksbetriebe verbirgt, hat Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) 2014 eine Initiative auf den Weg gebracht, um die Betriebe und potentiellen Auszubildenden gezielt zueinander zu bringen. Das Plus: Quereinsteiger sind häufig motivierter und wissen nach ihrem Studienabbruch auch eher, in welche Richtung sie ihre Berufliche Laufbahn lenken wollen. In verschiedenen Bundesländern bietet die IHK auch einen Neigungstest an und führt Studienabbrecher und Firmen aktiv zusammen. Außerdem gibt es Projekte wie „Switch“ in Aachen, die Studienabbrechern eine bis um die Hälfte verkürzte Ausbildungszeit anbieten.

Die Entscheidung ihr Studium abzubrechen, wirkt in vielen Fällen sogar positiv in Bewerbungsgesprächen. Schließlich haben die Kandidaten bewiesen, dass sie ihr Leben in die Hand nehmen und auch mal einen Fehler eingestehen können. Außerdem zeigen sie, in dem sie einen neuen Weg einschlagen, dass sie mit Hindernissen umgehen und sich auf Veränderungen einstellen können. Das sind vor allem in schnelllebigen Branchen, wie der IT-Branche, gute Voraussetzungen.

Laut einer Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) beginnt allerdings nur jeder fünfte Studienabbrecher eine Ausbildung. Der Weg, den die anderen Abbrecher einschlagen, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Einige studieren in einer anderen Fachrichtung weiter, viele nehmen ohne eine Berufsausbildung eine Arbeit auf, werden selbstständig oder sind arbeitslos.

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