Mangel an Studentenwohnungen in deutschen Großstädten

Günstige Studentenwohnungen werden zu Mangelware, das zeigt eine aktuelle Studie. In Frankfurt ist die Not besonders groß – deshalb hat ein Verein jetzt eine Initiative gegründet, die Suchenden zumindest für eine begrenzte Zeit ein bezahlbares Dach über dem Kopf bietet.

Es ist ein altbekanntes Problem, das jetzt in einer Studie bestätigt wurde: In deutschen Großstädten wird Wohnraum knapp, besonders Studenten fehlt es dabei an bezahlbaren Mietwohnungen. Bis 2017 wird es in Deutschland rund 400.000 Mietwohnungen zu wenig geben, die Hälfte davon in Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt das Pestel-Institut in Hannover in ihrer kürzlich veröffentlichten Studie „Mietwohnungsbau in Deutschland 2012“. Besonders schlecht kommen bei der Untersuchung Großstädte, Ballungszentren und Universitätsstädte weg – dort hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den letzten Jahren deutlich zugespitzt. Aktuell fehlen in den zehn deutschen Großstädten, die den stärksten Wohnungsmangel haben, mehr als 100.000 Mietwohnungen – rund 17.500 davon allein in Frankfurt am Main.

Damit Studenten, die in der hessischen Landeshauptstadt keine bezahlbare Wohnung finden, nicht ohne Dach über dem Kopf dastehen, versucht ein Verein jetzt Alternativen zu bieten. „Wohnrauminitiative“ nennt er sich und hilft finanzschwachen Wohnungssuchenden, indem er leerstehende Mietobjekte findet und vorrangig an Studenten und Auszubildende weitervermietet. “In der Innenstadt ist wirklich preisgünstiger Wohnraum, etwa für Studenten, eigentlich kaum noch zu kriegen”, sagt Guido Risse, Vorsitzender des Vereins, gegenüber der Frankfurter Neuen Presse. Neben Wohnungen in den Stadtteilen Sindlingen und Griesheim vermietet der Verein deshalb jetzt auch in Höchst WG-Zimmer und Wohnungen. Dabei soll es weniger auf Lage und Schönheit der Mietobjekte ankommen, sondern vor allem darauf, den Suchenden überhaupt ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen und ihnen mehr Zeit zu geben, anschließend nach einer Wohnung zu suchen.

Das vom Verein erworbene Haus an der Bolongarostraße 122 in Höchst wird zwar in einem Jahr abgerissen, bis dahin sollen die Zimmer jedoch im Rahmen der Wohnrauminitiative noch einmal vermietet werden. Dazu wurde laut Informationen der Frankfurter Neuen Presse bereits von Helfern der Initiative gestrichen und frischer Teppich verlegt. Zudem sollen die Zimmer mit Singleküchen bestückt werden – zwei Herdplatten und einer Spüle. Wenn außerdem noch Regale angebracht werden müssen, können die Helfer eine günstige Bohrmaschine im Internet bestellen. Dass der Wohnraum sehr knapp ist, zeigt die Tatsache, dass sich die Toiletten auf dem Flur befinden. Die Miete für ein Zimmer soll ab etwa 200 Euro losgehen – im Stadtvergleich ein echtes Schnäppchen. Bis März wird dem Verein das Haus an der Bolongarostraße von der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) zur Verfügung gestellt, danach wird sich die Initiative wieder auf die Suche nach preisgünstigen Angeboten begeben. Wenn die Studenten selbst aktiv werden wollen, können sie sich zum Beispiel durch einen Praktiker Gutschein preisgünstig die Wohnungen nach ihren Wünschen gestalten.

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Lausitz: Kunst wirbt für die Gründung einer Energieuniversität

Wissenschaftsministerin Sabine Kunst wirbt für die Weiterentwicklung der Hochschulen und die Neugründung einer Universität in der Lausitz. Rund 2000 Studenten und Hochschulmitarbeiter protestieren gegen die Pläne einer neuen Energieuniversität.

In der Lausitz soll eine neue Universität entstehen, das fordert Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos). Bei einer Sondertagung der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung hat sie jetzt die Politiker sowie die Professoren und Studenten der Brandenburgischen Universität Cottbus (BTU) und der Hochschule Lausitz (FH) dazu aufgerufen, an der Profilierung des Hochschulstandortes mitzuwirken. Acht neue Fakultäten, eine gemeinsame Einrichtung der Studierendengewinnung und -vorbereitung sowie eine Weiterbildungseinrichtung für Berufstätige und Unternehmen sollen gegründet werden – dies sei eine großartige Chance für die Energieregion Lausitz in Brandenburg.

Mit weit über 200 Professuren soll die neue Hochschule, den Angaben der Wissenschaftsministerin zufolge, neben der Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Uni Potsdam die dritte große Universität im Land werden. Zu diesem Zweck sollen die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) und die FH Lausitz fusionieren, Schwerpunkt des neuen Instituts soll die Energieforschung sein. Sabine Kunst will dazu die forschungsorientierten Studiengänge der BTU mit den praxisnahen Studiengängen der FH kombinieren. Die ersten Studenten würden dann bereits im kommenden Wintersemester 2013/2014 an den Standorten Cottbus und Senftenberg immatrikuliert, die beide bestehen bleiben.

Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) begrüßt die Pläne zur Neugründung einer Energieuniversität in der Lausitz. Der Aufbau einer neuen Hochschule mit einem Fokus auf die Bereiche Energie, Umwelt und Mensch sei ein wissenschaftspolitisches Aufbruchssignal, sagte er laut Angaben von T-Online am Mittwoch im Brandenburger Landtag. Energie sei eines der zentralen Zukunftsthemen und mit der Neugründung werde die Lausitz nicht geschwächt, sondern gestärkt. Er kritisierte jedoch „die Art und Weise wie die Universität, der Mittelbau, die Studenten und die betroffenen Region – die Lausitz – in den Findungsprozess zur Neugründung eingebunden worden ist. Nämlich gar nicht.“

Eben dieses Problem ruft zahlreiche Demonstranten der BTU auf den Plan. 2000 Studierende und Mitarbeiter der Hochschule protestierten mit Plakaten, Trillerpfeifen und T-Shirts mit der Aufschrift „We love BTU“ gegen die Fusionspläne der Ministerin und die daraus resultierende Auflösung ihrer Hochschule. Jetzt warten sie ab, wie die Debatte über die geplante Energieuniversität weitergeht: Am 27. März stellt sich Sabine Kunst einer Podiumsdiskussion in Cottbus.

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In Berlin entspannt in einer WG wohnen

Es gibt viele gute Gründe in Berlin in einer Wohngemeinschaft zu wohnen. Kommt man frisch nach Berlin, lernt man so schnell neue Leute kennen. Sei es, dass man bei den vielen WG-Besichtigungen ständig bei einer spontanen Küchenparty versackt, oder dass man die optimale WG mit Bewohnern findet, die man sich als beste Freunde wünscht.

WG in Berlin – aber welcher Bezirk?

Wenn man die Suche beginnt, sollte man als Student vorher überlegen, in welchem Bezirk man leben möchte. Nahe an der Uni zu wohnen hat den Vorteil, dass man mit dem Fahrrad zur Alma Mater fahren und auch länger schlafen kann. Zum anderen sollte aber auch ein Blick ins Portmonee geworfen werden. Ein Zimmer in Mitte ist sicherlich teurer als in Pankow, in Marzahn bekommt man viel mehr Raum für weniger Geld als in Kreuzberg.

Alternativ oder aufgeräumt?

In einem nächsten Schritt sollte man überlegen, was für ein WG-Typ man ist. Möchte man die aufgeräumte Mädchen-WG, die alternative Studentenbude mit einem Kühlschrank auf dem Balkon oder vielleicht sogar eine ganz ruhige Zweier-WG? Bei der WG-Suche kann man sich auch in Berlin auf die vielen Internet-WG-Börsen verlassen. Bei dem WG-Besuch sollte man sich so geben wie man ist. Hat man sich verstellt, werden das die neuen Mitbewohner spätestens beim Einzug sowieso merken.

Soziales Netz durch WG-Partys schaffen

Wer überlegt in eine eigene Wohnung zu ziehen, sollte sich folgendes überlegen. Die Mieten in Berlin sind erschwinglich und mit einer monatlichen Finanzspritze der Eltern kann man sich auch als Student die eigene Wohnung in Berlin leisten. Was jedoch auch in Berlin für eine Studenten-WG spricht: Berlin ist ziemlich groß, hat vier Universitäten und unzählig viele Kieze. In Berlin trifft man Bekannte nicht unbedingt zufällig auf der Straße, deshalb ist für die ersten sozialen Kontakte eine WG die allerbeste Wahl. Auf WG-Partys lernt man dann nicht nur schnell neue Leute kennen, sondern kann auch die eigenen Kommilitonen zur Party einladen.

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Uni Frankfurt räumt Campus Bockenheim

Es tut sich etwas auf dem Gelände der Uni Frankfurt. Das Land Hessen und die Goethe-Universität haben sich jetzt auf einen Zeitplan für die Räumung des Campus Bockenheim geeinigt. Bis 2017 werden alle Fachbereiche umziehen, nur die Bibliothek darf noch bleiben. Auf dem Areal soll ein moderner Kulturcampus entstehen.

Der Campus Bockenheim der Goethe-Universität in Frankfurt ist bald Geschichte. Ein Großteil des insgesamt 16,5 Hektar großen Areals soll bis 2017 geräumt werden und Platz für Neues machen: In großem Umfang sind auf dem Campusgelände Neubauten vorgesehen. Mehrere Kulturinstitute warten nun darauf, dass auf dem Areal ein Kulturcampus entsteht. Bisher war noch gar nicht klar, wann die Grundstücke zur Verfügung stehen, jetzt haben sich Finanzminister Thomas Schäfer, Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (beide CDU) und Uni-Präsident Prof. Werner Müller-Esterl auf einen Zeitplan für die Räumung geeinigt.

Ursprünglich hatte die Räumung des Traditionsstandortes schon bis 2014 erfolgen sollen, zunächst sind jedoch einige Neubauvorhaben an den  anderen Frankfurter Universitätsstandorten notwendig, damit Studenten und Lehrkräfte nicht plötzlich auf der Straße sitzen. Mehr als 100 Millionen Euro wird das Land in neue Gebäude auf dem Campus Westend und auf dem Riedberg investieren. So wird für rund 72 Millionen Euro in der dritten Ausbaustufe des Campus Westend ein Neubau für die Fächer Musik, Kunst und Außereuropäische Sprachen errichtet. Die finanziellen Mittel dafür stammen überwiegend aus dem hessischen Hochschulbauförderungsprogramm Heureka. Was die einst am Campus Bockenheim beheimateten Fachbereiche betrifft, so sind etwa die Juristen und die BWLer schon längst an den Campus Westend gewechselt. Für die Geisteswissenschaftler ist dort ein Neubau geplant, der rund 13 Millionen Euro kosten soll.

Mit Abschluss dieser Baumaßnahmen soll der Ausbau am Campus Westend zunächst beendet sein, über die Errichtung einer Zentralbibliothek am Campus soll erst entschieden werden, wenn das bis 2020 laufende Hochschul-Entwicklungsprogramm des Landes abgeschlossen ist. Die alte Universitätsbibliothek in Bockenheim bleibt deshalb vorerst geöffnet. Rund 50 Millionen Euro stehen hingegen für den Neubau der Chemie-Institute auf dem Riedberg zur Verfügung. Hier soll darüber hinaus auch der Fachbereich Informatik und Mathematik angesiedelt werden – derzeit befindet der sich noch in Bockenheim.

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Wie sorgt man als Student für die Rente vor?

Gedanken über die eigene Absicherung im Alter sind heute von besonderer Wichtigkeit, dies gilt auch für Studenten. Das Budget ist während des Studiums zwar meistens knapp, dennoch lassen sich bei verschiedenen Verträgen auch Minimalbeträge einzahlen, wodurch das Rentenkonto kontinuierlich aufgestockt werden kann. Denn es gilt der Zinseszinseffekt.

Heute ist bereits klar, dass der demografische Wandel für einen harten Einschnitt in der Rentenkasse sorgen wird. Da man als Student eher später in das Arbeitsleben eintritt und feste Beträge in die Rentenversicherung einzahlt, hat man leider auch im Nachhinein ein etwas schlechteres Auskommen. Es sei denn, man kann auf Hauseigentum zurückgreifen, das als eine der Grundsäulen für eine gute Altersvorsorge gilt. Daher sollte man schon früh anfangen, mit sogenannten Einsteigertarifen für seinen Lebensabend vorzusorgen.

Geringe Beträge zahlen sich aus

Wenn man als studentische Kraft einen Job ausübt, dann ist man natürlich versicherungspflichtig und der Arbeitgeber und der Student zahlen dementsprechend in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Hier gibt es auch verschiedene Modelle, wie das geschehen kann. Zum einem kann man als Jobber 9,50 Prozent seines Bruttolohnes abgeben oder nur 5 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen. Bei einem Mini-Job, also bis 400 Euro, sieht die Lage schon ein wenig anders aus, hier zahlt nur der Arbeitgeber ein, wobei der Student jedoch auf freiwilliger Basis ebenfalls in die Kasse einzahlen kann. Schon bereits ab 10 Euro können Studenten mit der Vorsorge fürs Alter beginnen, der Betrag kann nach dem Studium problemlos hoch gesetzt werden, man muss hierfür nur Kontoauszüge vorlegen.

Die verschiedenen Modelle

Es gibt unterschiedliche Riester-Modelle, die gefördert werden: Banksparpläne, Fonds- oder Bausparpläne etc. Für Studenten unter 30 eignen sich Fondssparpläne oder eine fondsgebundene Rentenversicherung.  Bei der Riesterrente zahlt der Staat 154 Euro im Jahr dazu, Verheiratete bekommen bis 304 Euro und jedes Kind bekommt noch einmal bis zu 300 Euro dazu. Förderungsberechtigt ist, wer einen sozialversicherungspflichtigen Job hat. Bei einem Minijob ist nur förderungsberechtigt, wer freiwillig in die Rentenversicherung einzahlt, bei mehreren gleichzeitigen Minijobs nur dann, wenn man für alle Jobs in die Versicherung einzahlt. Man muss nur regelmäßig über 400 Euro verdienen, hierfür werden Kontoauszüge verlangt.

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Die Lange Nacht der Hausarbeiten

Wer kennt sie nicht, die „Aufschieberitis“. Im Rahmen einer ungewöhnlichen Aktion haben Studenten jetzt eine Nachtschicht eingelegt, um ihre Hausarbeiten zu schreiben. Mit der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ wollten Universitäten sie ermuntern, ihre Seminararbeiten endlich in Angriff zu nehmen.

Hausarbeiten schreiben sich nicht mal eben so – jeder Student weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt und dass diese am liebsten bis auf die letzte Nacht vor dem Abgabetermin verschoben wird. Das haben jetzt auch einige Hochschulen erkannt und zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ gerufen. So kamen zum Beispiel in Tübingen über hundert Studenten zu der Aktion in der Bibliothek zusammen. Mitten in der Nacht blickten sie konzentriert auf ihre Laptops, unterhielten sich im Flüsterton oder versuchten den Inhalt des Bücherstapels vor ihnen zusammenzufassen. Andere nutzten die Angebote, die den stressgeplagten Studenten helfen sollten: Bis Mitternacht wurden von einer Kommilitonin aus der Abteilung Hochschulsport Rückenmassagen angeboten und neben dem Treppenaufgang der Bibliothek hat man sogar eine Fläche als Ruheraum eingerichtet – für den Fall, dass kein Kaffee mehr, sondern nur noch Powernapping hilft.

Viele, die ihre Hausarbeit seit Wochen vor sich herschoben, fanden hier endlich die Motivation, die sie brauchten – und wurden dabei sogar von Dozenten beraten. Von ihnen waren einige Nachtaktive vor Ort und nahmen sich Zeit für die Fragen der Studenten. Wer sich nicht mit inhaltlichen Problemen plagte, sondern mit formalen, für den standen außerdem Computerexperten zur Verfügung: Informatikstudenten in höheren Semestern, die mit ihrem Wissen verzweifelten Studenten eine große Hilfe waren.

Mit der Aktion in Tübingen sollte unter anderem das neu entstehende Schreibzentrum unter den Studenten bekannt gemacht werden. Dieses möchte in Zukunft allen Angehörigen der Hochschule – Lehrenden wie Studierenden – helfen akademische Schreibkompetenz erreichen. Dazu sollen Workshops angeboten, Schreibtutoren ausgebildet und Materialien verteilt werden. Die Finanzierung ist für fünf Jahre durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gesichert. Und eine zweite Tübinger Nacht der Hausarbeiten soll es nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung auch geben – ein Glück für die Studenten.

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Entsorgungstechnik als zukunftsorientierter Studiengang

Studiengänge mit Zukunftspotenzial haben bei bildungs- und karrierebewussten Studenten einen hohen Stellenwert. Vor allem in den Bereichen, in welchen Fachkräftemangel herrscht bzw. zukünftig herrschen wird, werden Studienplätze gern belegt.

Ein sehr interessanter, weil zukunftsorientierter Studiengang ist heute die Entsorgungstechnik. Dieses Studium befasst sich – wie der Name schon sagt – mit den technischen Möglichkeiten der Ver- sowie Entsorgung und kann in immer mehr Fachhochschulen begonnen werden.

Umweltfreundliche Technik als Trend

Dass der Studiengang Entsorgungstechnik für junge Menschen immer interessanter wird, liegt vor allem an den Trends der heutigen Zeit. Denn erneuerbare Energien und ebenso umweltverträgliche wie saubere Techniken sind aufgrund der Gefahren der globalen Erderwärmung wichtiger denn eh und je – und deswegen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. In den verschiedensten Branchen und Bereichen, von Unterhaltungselektronik über Haustechnik bis hin zu Entsorgungs- und Automobiltechnik, wird Umweltverträglichkeit großgeschrieben und der Einsatz von Ressourcen und Techniken auf Nachhaltigkeit geprüft. Mit einem Studium, in dem Inhalte vermittelt werden, die sich auf energieeffiziente und schonende Techniken beziehen, können Studenten die Weichen für die Zukunft grundsätzlich sehr gut ausrichten.

Voraussetzungen für das Studium der Entsorgungstechnik

Das Studium der Entsorgungstechnik gibt Einblick in die verschiedensten Bereiche des Ingenieurwesens und basiert insbesondere auf Naturwissenschaften wie Mathematik, Physik, Chemie und Mechanik. Ein gutes naturwissenschaftliches Verständnis kann bei einem Studium der Entsorgungstechnik deswegen von Vorteil sein. Studenten, die mit Naturwissenschaften generell nicht viel anzufangen wissen, sollten wohl besser davon absehen, ein Studium der Entsorgungstechnik zu beginnen – auch wenn die Karriere- und Jobaussichten in diesem Bereich alles andere als schlecht sind.

Wer Entsorgungstechnik studiert, hat in der Regel die Möglichkeit, sich entweder auf die technische Gebäudeausrüstung, die Strom, Sanitär und Heizung umfasst, zu spezialisieren oder mehr über Entsorgungstechniken und –anlagen in Erfahrung zu bringen. Generell können Absolventen des Studienganges Entsorgungstechnik mit guten Perspektiven in die Zukunft blicken. Doch ohne Lerneifer und Engagement ist ein solcher Studiengang nicht zu meistern. Für einen guten Schlaf sind gute Matratzen und Lattenroste wichtig, für ein erfolgreiches Studium Sitzfleisch und Wissensdrang.

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Unternehmen über Studienabschlüsse: Der Master als neues Diplom

Nach der Bologna-Reform wurden im Prüfungsjahr 2010 zum ersten Mal mehr Bachelorabschlüsse als traditionelle Universitätsabschlüsse vergeben. Die neuen Abschlüsse werden jedoch nicht überall gut angenommen: Viele Unternehmen wollen hauptsächlich Master-Absolventen, wie eine Studie jetzt zeigt.

Nur ein Viertel der Großunternehmen ist der Ansicht, dass Bachelorabsolventen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringen, die in ihrem Unternehmen benötigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Recruiting Trends 2012, die das Centre of Human Resources Information Systems (Chris) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Online-Karriereportal Monster erstellt hat. Im Vergleich zu den traditionellen Abschlüssen wird das auf höchstens vier Jahre begrenzte Bachelorstudium demnach nicht sehr hoch angesehen – im Gegensatz zum darauf aufbauenden Master. Dieser sollte nach Meinung von über der Hälfte der 1.000 größten Unternehmen in Deutschland der reguläre Studienabschluss sein. Infolgedessen schreiben 57 Prozent der Firmen freie Stellen, die früher an Diplomabsolventen gerichtet waren, jetzt für Masterabsolventen aus. Nur jede dritte Vakanz richtet sich an Kandidaten, die nur einen Bachelorabschluss vorweisen können.

„Die Umstellung der Studienabschlüsse in Deutschland und 46 weiteren Staaten bringt an sich viele Vorteile. Die Absolventen sind jung, viele bringen Auslandserfahrung mit, sind mobil und bereit sich weiterzubilden“, so Bernd Kraft, Vice President General Manager CE bei Monster. Er betont jedoch auch, dass Studenten in der verkürzten Studienzeit nicht das gleiche Fachwissen erwerben können wie es Diplomabsolventen möglich war. Dies erklärt ein weiteres Ergebnis der Studie: Nur jedes fünfte Unternehmen beurteilt die Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge als positiv.

Weniger kritisch betrachtet wird der Bachelor von mittelständischen Unternehmen. Hier glauben immerhin 41 Prozent der befragten Firmen, dass Bachelorabsolventen über die notwendigen Kenntnisse für eine Stelle in ihrem Unternehmen verfügen. 37 Prozent der Jobangebote in mittelständischen Firmen, die sich früher an Diplomabsolventen richteten, sind nun an Bachelorabsolventen adressiert – nur geringfügig mehr Stellen (39 Prozent) werden für Masterabsolventen ausgeschrieben.

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Problematische Wohnungssuche für Studenten

Studenten haben es schwer, geeigneten Wohnraum zu finden. Ihr Einkommen ist, wenn sie von den Eltern nicht mehr unterstützt werden, meist so gering, dass keine großen Ansprüche möglich sind und viele Vermieter auf dem freien Markt sind auch nicht ohne Weiteres bereit, an Studenten zu vermieten. Gesichertes Einkommen, das ist eine ihrer Forderungen, die sie an ihre Mieter stellen.

Als Student an brauchbaren Wohnraum zu kommen ist gar nicht so einfach. In Köln beispielsweise warten 9.000 Studenten auf eine geeignete Bleibe, und selbst in Dortmund, das bisher vergleichsweise gute Bedingungen bieten konnte, übersteigt die Zahl der Suchenden die verfügbaren Wohnungen.

Schwierig ist es vor allem zu Beginn des Studiums. Erst einmal muss die Zulassung abgewartet werden, bevor sich ein Student oder eine Studentin auf Wohnungssuche begeben kann. Und dann haben die jungen Menschen auch ihre Ansprüche: Die meisten allerdings ziehen es vor, nicht in einem möblierten Zimmer zu hausen. Wenn es schon keinen Platz in einem Wohnheim gibt, dann wenigstens eine Wohngemeinschaft, die es leichter macht, Kontakte zu knüpfen.

Studentenwohnheime erfreuen sich großer Beliebtheit

Die Nachfrage an Wohnraum in Studentenwohnheimen ist ungebrochen. Die günstigen Mieten sind nur einer der Pluspunkte, auf dem freien Markt muss deutlich mehr bezahlt werden. Dazwischen liegen preislich die WGs, doch diese sind nicht einfach zu finden, denn Vermieter, die an eine Mehrzahl von Personen vermieten, sind nicht einfach zu finden. Wer dagegen eine Wohnung mietet und dann an Kommilitonen untervermietet, hat das Risiko eines Leerstandes zu tragen.

Der Platz im Wohnheim bietet darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: Die Miete ist als Warmmiete konzipiert, selbst der Strom ist inbegriffen. Bei einer WG oder am freien Markt dagegen werden die Nebenkosten in der Regel separat abgerechnet, sodass auch Nachzahlungen nicht ausgeschlossen sind.

Informationen für Studierende bieten die jeweiligen Studentenwerke am Studienort. Dazu kommen noch Studentenvertretungen. Auch Vermittler von Wohnraum für Studenten haben sich etabliert, die Immobilien günstig vermieten.

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Personalmangel: Kein BAföG für Studenten in NRW

Wegen eines erheblichen Personalnotstands in den Studentenwerken in Nordrhein Westfalen warten viele Studenten seit einigen Monaten auf ihr BAföG. Eine Aufstockung des Personals scheint unabdingbar.

Es ist der Notstand in den Personalabteilungen der Studentenwerke in NRW ausgerufen worden. Die Mitarbeiter schaffen es nicht mehr gegen die unablässige Antragsflut anzukommen. Studenten bleiben auf ihre Bafögforderungen sitzen und sehen in leere Portemonnaies.

In der augenblicklichen Kritik steht die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD), sie wird aufgefordert, das Personalproblem umgehend zu beheben. Studenten und Bürger reagieren mit Unverständnis, schließlich seien die steigenden Studentenzahlen schon im Vorfeld bekannt gewesen. Mit 570 000 Studierenden ist der Höchststand in Nordrhein Westfalen erreicht worden.

Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Studentenwerks (DSW) benötigen Studenten durchschnittlich 770 Euro im Monat, dabei sind Studiengebühren noch nicht einmal mit eingeschlossen. Studierende versuchen zwar, durch Nebenjobs ihr BAföG ein wenig aufzubessern, doch lässt das Studium oft gar keine Zeit für eine zusätzliche Arbeit.

Besonders in Dortmund sind viele Studenten von dem Personalmangel beim Studentenwerk betroffen. Zwar wurden in den westdeutschen Städten zusätzliche Studienplätze geschaffen, aber an Wohnraum und Personal in den BAföG-Abteilungen nicht gedacht. So würden die Studenten in manchen Ämtern nicht einmal mehr auf Überbrückungsdarlehen hingewiesen werden. Diese würden nämlich eine gute Alternative bilden und die wochen- bis monatelangen Wartezeiten erleichtern. Die Universität Köln sowie die Universität Münster gehen mit gutem Beispiel voran und haben sogenannte Härtefälle-Darlehensprogramme eingeführt, um den Studenten schneller helfen zu können. Es bleibt offen, ob die anderen Universitäten nachziehen.

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