Studium: außergewöhnliche Nebenjobs / Foto: pixabay.comStudium: außergewöhnliche Nebenjobs / Foto: pixabay.com
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Dienstag, 22. September 2015

Studium: außergewöhnliche Nebenjobs

Ein Studium kostet viel Geld. Oft reicht das BAföG nicht aus, um sich den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. In diesem Fall muss schnell ein Nebenjob her. Und dieser kann alles andere als langweilig sein…

Wer seinen derzeitigen Studentenjob zu langweilig findet, der sollte es mal mit etwas „Verrückterem“ versuchen. Wie wäre es mit aktmodeln, schauspielern oder Hunde sitten? Die spannendsten Nebenjobs im Überblick:

Der Hundesitter

Mit Spazieren gehen, Geld verdienen? Ein Job als Hundesitter macht es möglich! Einfach bei den entsprechenden Online-Plattformen anmelden und selbst eine Anzeige mit Arbeitszeiten und Gebühren aufgeben. Wichtige Vorraussetzung: Man muss die Vierbeiner mögen und gleichzeitig mehrere Hunde betreuen können. Mit diesem Job kann man pro Hund und Stunde fünf Euro verdienen. Daher lohnt es sich, mehrere Tiere gleichzeitig zu betreuen.

Das Aktmodell

Bei diesem Job darf man keine Angst vorm Nacktsein haben. Eine besonders hohe Nachfrage gibt es hierfür an Hochschulen mit künstlerischen Studiengängen, Volkshochschulen oder Kunstakademien. Sie buchen regelmäßig Aktmodels für ihre Zeichenschüler. Ein perfekter Körper ist für diesen Job nicht Grundvoraussetzung.

Finanziell lohnt sich der Job sehr: Aktmodelle werden in der Regel pro Sitzung – mit etwa elf bis 20 Euro in der Stunde bezahlt.

Der Schauspielpatient

Schauspielpatienten sind dann gefragt, wenn junge Mediziner im Umgang mit Patienten Routine entwickeln müssen. Als ein solcher Patient muss man eine Krankheit vorspielen, die die Mediziner dann richtig diagnostizieren müssen. Die Aufgabe der falschen Kranken ist es, Fragen zu ihren Beschwerden richtig zu beantworten und gleichzeitig in der Rolle zu bleiben und beispielsweise ärgerlich, ängstlich oder ungeduldig zu werden. Nach der Untersuchung müssen die Schauspielpatienten eine detaillierte Rückmeldung zur Behandlung geben und sagen, wie der Arzt auf sie gewirkt hat. Für diesen Job kann man bis zu zwölf Euro die Stunde verlangen.

Der Animateur

Als Animateur kann man auf Kinderfreizeiten, bei Ferienspielen oder in Ferienclubs arbeiten. Doch auch in Freizeitparks werden immer wieder Aushilfen gesucht. Der Vorteil an diesem Job: Die Arbeit liegt meistens in den Semesterferien und führt einen an einen Urlaubsort. Der Nachteil: Man kann sich nur wenig entspannen und muss oft für diese Art von Jobs Erste-Hilfe-Kurs besuchen oder den Rettungsschwimmerschein machen.

Der Komparse

Komparsen werden in der Regel oft für viele Fernsehsendungen und –formate gesucht. Je nach Aufgabe und Anbieter gibt es hier zwischen 60 und 200 Euro pro Drehtag. Diese Jobs lohnen sich allerdings nur im Umkreis von Medienstädten wie Köln, Hamburg oder Berlin. Fahrkosten werden nämlich nicht erstattet. Doch wer in den Semesterferien Zeit hat, kann sich durch diverse Komparsen-Portale klicken. Wenn man eine passende Casting-Agentur gefunden hat, einfach anmelden. In der Regel bekommt man schon kurz nach der Anmeldung Komparsenjobs angeboten.

(Redaktion)

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