Teuerste Unistädte Deutschlands / Foto: pixabay.comTeuerste Unistädte Deutschlands / Foto: pixabay.com
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Dienstag, 4. August 2015

Teuerste Unistädte Deutschlands

Chemnitz: 199 Euro. Münster: 313 Euro. Aber es geht noch teurer. Mancherorts bezahlen Studierende über 500 Euro für ein WG-Zimmer.

Studierenden steht oft nur wenig Geld zur Verfügung. Der größte Anteil davon geht für Fixkosten drauf, wie zum Beispiel für die Miete. Je nach Unistandort kann diese stark variieren. Kürzlich wurde Köln (350 Euro/Zimmer) vom Deutschen Studentenwerk (DSW) zur teuersten Unistadt in Deutschland gekürt. Hier zahlen Studierende am meisten für ein durchschnittliches WG-Zimmer. Doch stimmt das überhaupt? In München zahlen Studierende meist 500 Euro und mehr. Hier ist die Bezahlung für Studentenjobs allerdings sehr gut. Nirgendwo ist das Verhältnis zwischen Einkommen und Mietpreisen besser als in München. Ebenfalls teure Gegenden sind Frankfurt am Main, Stuttgart und Konstanz. Hier liegen die Mietpreise um die 400 Euro. In den vergangenen Jahren sind die Preise deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Wintersemester 2012 stieg der WG-Zimmerpreis in Frankfurt beispielsweise um mehr als zwölf Prozent. Insgesamt sind die Preise von 2013 bis 2014 um circa fünf Prozent gestiegen

Auch für WG-Zimmer gilt: Im Osten Deutschlands wohnt es sich am günstigsten. Rund 200 Euro zahlt man hier für ein durchschnittliches WG-Zimmer. Der günstige Osten hat natürlich auch Ausnahmen. In Rostock beispielsweise sind die Mieten überdurchschnittlich hoch und der Verdienst für Studierende eher gering. Auch Hamburg kommt bei diesem Vergleich nicht gut weg. Denn, nirgendwo ist das Verhältnis zwischen studentischem Einkommen und Zimmerpreis schlechter als hier. In Flensburg, Wuppertal und Frankfurt (Oder) ist das Verhältnis zwischen Miete und Arbeitsaufwand am besten.

(Redaktion)

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