Viele Studenten leiden unter Heimweh / Foto: pixabay.comViele Studenten leiden unter Heimweh / Foto: pixabay.com
News | Leben, Wohnen
Dienstag, 1. September 2015

Viele Studenten leiden unter Heimweh

Heimweh – das ist für viele Studenten ein großes Thema. Besonders Erstsemestler leiden am Anfang hierunter. Doch der Neuanfang ist eine Chance, die als solche verstanden und auch genutzt werden kann. Man muss es sich nur bewusst machen.

 

Für viele heißt der Studienbeginn, Abschied nehmen. Man zieht in die große weite Welt, verlässt Familie und Freunde. Das schmerzt! Besonders der Anfang ist schwer. Wer unter Heimweh leidet, der muss sich hierfür nicht schämen. Er sollte nur lernen damit umzugehen und das Beste aus seiner neuen Situation machen.

 

Einen Gang runterschalten

Der derzeitige Student gilt als internationaler Jetsetter. Mehrere Stationen sind im Lebenslauf Pflicht: Drei Jahre für den Bachelor in die eine Stadt, zum Master in eine andere und zwischendurch ins Ausland. Bindungen gelten als Karrierehemmschuh.  Man ist schließlich modern und flexibel. Das „Zuhause“-Gefühl bleibt hier auf der Strecke!

 

Doch nur wer sich wohlfühlt, kann auch erfolgreich sein. Schließlich gelten auch Kontakte und Netzwerke heute als unersetzlich. Und diese kann man nicht aufbauen, wenn man immer nur Kurzzeitgast ist. Manchmal kann es sich also lohnen, zurück auf Los zu gehen, wenn sich die Wahl des Studienortes als Fehler herausstellt. Andernfalls kann sich das Heimweh auch auf die Leistung auswirken.

 

Wer denkt, dass ein solcher Rückzug wie ein Scheitern aussieht, der liegt falsch. Denn wer zu dieser Entscheidung steht, der beweist innere Stärke. Er steht damit zu sich selbst und wirkt authentisch.

 

Bewusstsein für den Neuanfang schärfen

Der Umzug in eine neue Stadt ist besonders am Anfang für viele Studenten schwer. Doch bevor man überlegt, ob man wieder in die Heimat zurückkehrt, sollte man lieber die neue Stadt als Chance sehen. Sie ist ein Neuanfang! Hier kann man alles das machen, was in der Heimat nicht möglich war. Statt an den Wochenende nach Hause zu fahren, sollte man lieber seine neue Umgebung erkunden und in die Stadt mit all ihren Facetten eintauchen.

(Redaktion)

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