WGCheckliste zur WG-Gründung - Damit nichts schief geht. Foto: Marvin Siefke / PIXELIO
News | Wohnen
Dienstag, 23. September 2014

WG-Gründung: Worauf man achten sollte!

Wer vor hat, eine WG zu gründen, der sollte einige wichtige Punkte beachten, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen:

1. Mitbewohner gesucht
Wer Mitbewohner für seine WG sucht, sollte nicht nur nach dem Aussehen gehen. Oft entpuppen sich besonders attraktive Jungs, als echte WG-Nieten.

2. Mietvertrag: Hauptmieter festlegen

Ein Hauptmieter sollte immer im Mietvertrag benannt werden. Zudem sollte man zum Auszug einen Nachmieter finden, der nicht nur den WG-Mitgliedern, sondern auch dem Vermieter gefällt.

3. Putzplan

Ein Putzplan ist in den meisten WGs einfach erforderlich, weil sich anderenfalls das Geschirr stapeln  und das Klo wahrscheinlich nie geputzt werden würde. Ein solcher Plan sollte unbedingt von allen WG-Mitgliedern eingehalten werden, um Diskussionen und Streitigkeiten zu vermeiden.

4. Niemanden ausgrenzen
Besonders in Dreier-WGs besteht die Gefahr, dass sich schnell ein WG-Mitglied ausgegrenzt fühlt. Daher gilt, der großen Versuchung zu widerstehen, sich zu zweit gegen einen zu formieren.

5. WG-Kasse?
Bevor das WG-Leben richtig los geht, müssen grundsätzliche Regeln geklärt werden. Dazu gehören auch die Finanzen. Entweder alle sind grundsätzlich großzügig und zahlen den einen oder anderen Einkauf für die WG oder jeder ist für seinen eigenen Einkauf zuständig. Zwischenlösungen führen oftmals zu Streitereien.

6. Kommunikation

Auch in einer WG ist die Kommunikation das A und O. Denn WGs bieten eine Vielzahl von Konfliktherden. Diese können mit der richtigen Kommunikation umgangen werden.

Besonders wenn sich mal wieder keiner dafür verantwortlich fühlt, den überquellenden Mülleimer zu entleeren; die pelzigen Kulturen, die im Kühlschrank vor sich hin gedeihen, zu beseitigen; oder den Klopapier-Vorrat aufzufüllen, ist eine gute Kommunikation wichtig.

Doch die Form der Kommunikation ist von WG zu WG unterschiedlich: Einige WGs kommunizieren von Zimmer zu Zimmer via Whatsapp oder Facebook, andere wiederum scheuen nicht ein offenes Gespräch und sprechen tatsächlich von Angesicht zu Angesicht miteinander.

Psychologen raten sogar, dass es sinnvoller ist, Zettel zu schreiben: Sie wirken wie ein Puffer und fangen den anfänglichen Ärger auf.

(Redaktion)

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