Als Student für die Rente sparenAuch während des Studiums kann man schon für die Rente sparen. Foto: Benjamin Thorn / PIXELIO
News | Finanzen
Donnerstag, 12. April 2012

Wie sorgt man als Student für die Rente vor?

Gedanken über die eigene Absicherung im Alter sind heute von besonderer Wichtigkeit, dies gilt auch für Studenten. Das Budget ist während des Studiums zwar meistens knapp, dennoch lassen sich bei verschiedenen Verträgen auch Minimalbeträge einzahlen, wodurch das Rentenkonto kontinuierlich aufgestockt werden kann. Denn es gilt der Zinseszinseffekt.

Heute ist bereits klar, dass der demografische Wandel für einen harten Einschnitt in der Rentenkasse sorgen wird. Da man als Student eher später in das Arbeitsleben eintritt und feste Beträge in die Rentenversicherung einzahlt, hat man leider auch im Nachhinein ein etwas schlechteres Auskommen. Es sei denn, man kann auf Hauseigentum zurückgreifen, das als eine der Grundsäulen für eine gute Altersvorsorge gilt. Daher sollte man schon früh anfangen, mit sogenannten Einsteigertarifen für seinen Lebensabend vorzusorgen.

Geringe Beträge zahlen sich aus

Wenn man als studentische Kraft einen Job ausübt, dann ist man natürlich versicherungspflichtig und der Arbeitgeber und der Student zahlen dementsprechend in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Hier gibt es auch verschiedene Modelle, wie das geschehen kann. Zum einem kann man als Jobber 9,50 Prozent seines Bruttolohnes abgeben oder nur 5 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen. Bei einem Mini-Job, also bis 400 Euro, sieht die Lage schon ein wenig anders aus, hier zahlt nur der Arbeitgeber ein, wobei der Student jedoch auf freiwilliger Basis ebenfalls in die Kasse einzahlen kann. Schon bereits ab 10 Euro können Studenten mit der Vorsorge fürs Alter beginnen, der Betrag kann nach dem Studium problemlos hoch gesetzt werden, man muss hierfür nur Kontoauszüge vorlegen.

Die verschiedenen Modelle

Es gibt unterschiedliche Riester-Modelle, die gefördert werden: Banksparpläne, Fonds- oder Bausparpläne etc. Für Studenten unter 30 eignen sich Fondssparpläne oder eine fondsgebundene Rentenversicherung.  Bei der Riesterrente zahlt der Staat 154 Euro im Jahr dazu, Verheiratete bekommen bis 304 Euro und jedes Kind bekommt noch einmal bis zu 300 Euro dazu. Förderungsberechtigt ist, wer einen sozialversicherungspflichtigen Job hat. Bei einem Minijob ist nur förderungsberechtigt, wer freiwillig in die Rentenversicherung einzahlt, bei mehreren gleichzeitigen Minijobs nur dann, wenn man für alle Jobs in die Versicherung einzahlt. Man muss nur regelmäßig über 400 Euro verdienen, hierfür werden Kontoauszüge verlangt.

(Redaktion)

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