Die WG: Regeln für das Zusammenleben

Natürlich verlangt das WG-Leben ein gewisses Maß an Regeln, damit es nicht früher oder später in Chaos und Streit endet. Oft haben sich anfangs angenehme und sympathische Mitbewohner bereits nach kurzer Zeit als Hausarbeitsallergiker herausgestellt. Doch spätestens wenn sich der Abwasch türmt und auch das TV-Bild nur noch schwach durch die Staubschicht auf der Mattscheibe durchschimmert, wird deutlich, dass eine WG zum reibungslosen Funktionieren feste Regeln braucht.

Hausarbeit nervt – muss aber erledigt werden

Klar, Abwaschen, Spülen und Putzen sind keine angenehmen Tätigkeiten. Doch sie werden noch unangenehmer, wenn sie an einzelnen Personen hängenbleiben. Verbindliche Regelungen sind also dringend notwendig für ein harmonisches Miteinander. Noch wichtiger ist allerdings, dass man die Absprachen dann auch einhält. Ausnahmen sollten möglichst vermieden werden, damit der Schlendrian gar nicht erst Einzug hält. Man kennt das ja: Lässt man es einmal schleifen, ist die Motivation fürs nächste Mal wahrscheinlich auch verschwunden.

Auch die Nutzung der Wohnräume muss verbindlich geregelt werden. Dabei ist vor allem wichtig, welche Räume gemeinsam genutzt werden dürfen. Bei bestehenden WGs ist das wahrscheinlich schon geregelt, bei WG-Neugründungen dagegen oft ein Streitpunkt. Ist eine gemeinsame Lösung gefunden, sollte diese als Zeichen des gemeinsamen Konsens dann auch im Mietvertrag festgehalten werden.

Die Aufteilung der Kosten sollte verbindlich geregelt werden

Ganz oben auf der Prioritätenliste sollte die Verteilung der laufenden Kosten stehen. Als erstes steht meist die Aufteilung der Mietkosten an: Vor allem wenn sich die Zimmer deutlich in der Größe unterscheiden, muss vereinbart werden, ob die Kosten nach Quadratmetern verteilt werden. Besonders die Bewohner der kleineren Zimmer dürften sich für diese Variante aussprechen. Doch nicht nur die Miet- und Nebenkosten wie Strom oder Wasser, sondern auch Kosten für notwendige Anschaffungen wie Lebensmittel oder Waren des täglichen Bedarfs wollen angemessen verteilt werden – z.B. Kosten für Putzmittel, womit sich der Kreis zu den Putzregeln wieder schließt.

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