Studium und Universität

Eine solide Ausbildung ist heutzutage die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Berufslaufbahn. Während für viele Berufe früher lediglich ein Realschulabschluss benötigt wurde, sind heute oft schon Abitur oder ein abgeschlossenes Studium Bedingung für einen ansprechenden Beruf, wie ein Blick in Stellenanzeigen beweist. Dementsprechend wichtig ist auch die Wahl des Studienortes und des Studienfaches – wobei der Studienort auch gerne mal von der ZVS diktiert wird. Wie und wo es nach dem Abitur weitergeht, ist demnach nicht in jedem Fall zu 100% sicher.

Für einige ist das Studium in einer bestimmten Stadt, wie etwa ein Studium in Berlin, der beliebten Groß- und Studentenstadt, ein wichtiger Faktor, der die Wahl des Studienschwerpunktes mitbestimmt.

Den Universitäten fällt nun die Aufgabe zu, der steigenden Zahl an Studenten gute Bedingungen für eine gute Ausbildung zu bieten. Zweifellos hat sich dabei die Rolle der Hochschulen in den letzten Jahren gewandelt: Neben den ursprünglichen Zielen, Studenten eine wissenschaftlich fundierte Berufsqualifikation zu bieten und Wissenschaften, Forschung und Lehre voranzutreiben ist heute ein Wettstreit um Fördergelder und Prestige dazugekommen.

Gerade im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb verstärkt die Politik die Bestrebungen, die Universitäten neu aufzustellen. Erstes Ergebnis der Bemühungen ist eine Exzellenzinitiative, mit der Universitäten mit besonders guter Lehrqualität finanziell gefördert werden. Doch auch die Studienbedingungen haben sich geändert. So trat das gestraffte und auf einen schnellen Abschluss getrimmte Bachelor-Studium anstelle des universitär-wissenschaftlich ausgerichteten traditionellen Magisterstudienganges. Ziel des schnelleren Abschlusses ist es, der Wirtschaft in kürzerer Zeit Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Das auf eine wissenschaftliche Laufbahn ausgerichtete Studium gibt es trotzdem immernoch: Der Master kann an das Bachelor-Studium drangehangen werden.

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